1. Wie weit liegt der Dieselpreis ohne Steuern heute über dem Brent-Preis?
Ein Liter Diesel kostete in der Woche ab 2.11.2026 EU-weit 1,35 € ohne und 2,15 € mit Steuern, der Liter Brent 0,660 €; die Spanne zwischen Rohöl und Diesel ohne Steuern lag damit bei 0,69 € oder 69,0 ct/l, das 2,3-Fache des Mittels von 0,30 € aus den Jahren 2015 bis 2025. Deutschland lag mit 0,77 € darüber, Österreich mit 0,65 € darunter. Beim Benzin Eurosuper 95 ist die Spanne kleiner, EU-weit 0,38 €, in Deutschland 0,47 €, in Österreich 0,25 €, liegt aber ebenfalls beim 1,5-Fachen ihres Zehnjahresmittels (0,26 €).
In der Grafik ist der Abstand zwischen der grünen Brent-Linie und der orangen Linie (Diesel ohne Steuern) diese Spanne; zwischen Orange und Grau liegen die Steuern.
Diesel in der EU mit und ohne Steuern gegen Brent, Wochenwerte 11.01.2021 – 2.11.2026, Euro je Liter
Letzter Wert (Woche ab 2.11.2026):
- Diesel EU, mit Steuern: 2,150 €
- Diesel EU, ohne Steuern: 1,350 €
- Diesel Deutschland, ohne Steuern: 1,430 €
- Brent je Liter in Euro: 0,660 €
Quelle: EU Weekly Oil Bulletin, EIA-Brent-Spot, EZB-Kurs, eigene Rechnung Global Oil Shock, Stand 05.11.2026
Zwei Dinge fallen auf. Erstens bleibt die Steuer je Liter nahezu waagerecht; EU-weit betrug sie in der Vorkriegswoche 0,81 € und zuletzt 0,80 €, weil Energiesteuern Mengensteuern sind und nur die Mehrwertsteuer mit dem Preis wächst. Zweitens hat sich die Spanne seit März 2026 deutlich geweitet: Vor dem Krieg lag Diesel ohne Steuern 0,40 € über Brent, zuletzt 0,69 €. Vom Anstieg des Nettopreises um 0,57 € je Liter seit dem 23.02.2026 entfallen 0,28 € auf Rohöl und 0,29 € auf die Spanne; nur etwa 49 % des Anstiegs sind Ölpreis. Was in der Spanne steckt, erklärt das Lexikon unter Raffineriemarge; die Umrechnung von Brent in Euro zeigt Ölpreis in Euro und Franken.
2. Ist die Spanne zwischen Diesel und Rohöl so hoch wie nie?
EU-weit ja: 0,74 € je Liter in der Woche ab 31.08.2026 ist der höchste Wochenwert seit Beginn des Weekly Oil Bulletin im Januar 2005, gefolgt von 0,73 € in den Wochen ab 24.08.2026 und 7.09.2026; das Hoch der Energiekrise 2022 lag bei 0,63 € (24.10.2022). In Deutschland bleibt der Rekord beim Wert aus dem ersten Monat des Ukraine-Kriegs: 0,79 € in der Woche ab 14.03.2022, vor 0,78 € ab 29.08.2022; das Hoch 2026 von 0,78 € (14.09.2026) verfehlte ihn nur knapp. Österreich hat seinen Rekord 2026 gesetzt: 0,71 € in der Woche ab 28.09.2026.
Diesel ohne Steuern minus Brent je Liter, Monatsmittel Jan. 2005 – Okt. 2026, Euro je Liter
Letzter Wert (Oktober 2026):
- EU (gewichtet): 0,650 €
- Deutschland: 0,720 €
Quelle: EU Weekly Oil Bulletin, EIA-Brent-Spot, EZB-Kurs, eigene Rechnung Global Oil Shock, Stand 05.11.2026
Die Jahresmittel zeigen den Unterschied beider Krisen. 2022 lag die EU-Spanne im Jahresmittel bei 0,48 €, 2026 bisher bei 0,58 €; in Deutschland stieg sie von 0,61 € auf 0,63 €, in Österreich von 0,49 € auf 0,54 €. Auch 2025 fiel die Spanne nicht auf das alte Niveau zurück: EU-weit 0,38 €, in Deutschland 0,35 €, gegen 0,25 € im Jahr 2019 und 0,25 € im Hochpreisjahr 2008. Der Tiefstwert der EU-Reihe, 0,14 € ab 4.01.2010, stammt aus der Zeit nach der Finanzkrise; in Deutschland war das Tief 0,10 € ab 22.02.2010.
Beim Benzin ist 2026 ebenfalls Rekordjahr: Die EU-Spanne erreichte 0,54 € in der Woche ab 31.08.2026, mehr als das 2022er-Hoch von 0,52 € (27.06.2022); Deutschland kam auf 0,61 € ab 7.09.2026. Der Dieselpreis ohne Steuern steht EU-weit mit 1,38 € ab 28.09.2026 auf Rekord, in Deutschland blieb er mit 1,44 € ab 26.10.2026 knapp unter dem März 2022 (1,47 €). Rekorde beziehen sich auf Wochenwerte des Oil Bulletin ab 3.01.2005 und auf unsere Rechnung mit dem Brent-Spot der Vorwoche.
| Jahr | EU (gewichtet) | Deutschland | Frankreich | Spanien | Österreich |
|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | 0,180 | 0,160 | 0,150 | 0,200 | 0,160 |
| 2011 | 0,200 | 0,190 | 0,180 | 0,230 | 0,170 |
| 2012 | 0,230 | 0,240 | 0,190 | 0,240 | 0,190 |
| 2013 | 0,210 | 0,220 | 0,180 | 0,240 | 0,200 |
| 2014 | 0,210 | 0,200 | 0,160 | 0,240 | 0,200 |
| 2015 | 0,230 | 0,220 | 0,180 | 0,260 | 0,230 |
| 2016 | 0,190 | 0,190 | 0,160 | 0,220 | 0,200 |
| 2017 | 0,210 | 0,210 | 0,180 | 0,240 | 0,210 |
| 2018 | 0,220 | 0,220 | 0,210 | 0,250 | 0,230 |
| 2019 | 0,250 | 0,220 | 0,230 | 0,260 | 0,240 |
| 2020 | 0,250 | 0,240 | 0,210 | 0,280 | 0,240 |
| 2021 | 0,270 | 0,320 | 0,210 | 0,270 | 0,250 |
| 2022 | 0,480 | 0,610 | 0,330 | 0,500 | 0,490 |
| 2023 | 0,420 | 0,430 | 0,410 | 0,430 | 0,400 |
| 2024 | 0,350 | 0,330 | 0,340 | 0,370 | 0,340 |
| 2025 | 0,380 | 0,350 | 0,350 | 0,410 | 0,350 |
| 2026 (bis 2. Nov.) | 0,580 | 0,630 | 0,580 | 0,620 | 0,540 |
Diesel ohne Steuern minus Brent je Liter, Jahresmittel der Wochenwerte, Euro je Liter (eigene Rechnung).
3. Wie groß ist der Steueranteil am Diesel und was hat der Tankrabatt in Deutschland verändert?
In Deutschland machten Steuern in der Woche ab 2.11.2026 37,5 % des Dieselpreises aus, 0,85 € von 2,28 € je Liter; in der letzten Vorkriegswoche waren es 52,5 % oder 0,91 € von 1,73 €. Der Rückgang um 14,9 Prozentpunkte hat zwei Ursachen. Die erste ist rechnerisch: Steigt der Nettopreis von 0,82 € auf 1,43 € und bleibt die Mengensteuer stehen, sinkt ihr Anteil von selbst, bis zur Woche ab 28.09.2026 auf 41,9 %. Die zweite ist politisch: Zur Woche ab 5.10.2026 sank die Steuer je Liter von 1,02 € auf 0,85 € (17,0 ct/l), der Nettopreis blieb mit 1,40 € statt 1,42 € praktisch gleich, der Bruttopreis fiel um 19,0 ct/l von 2,44 € auf 2,25 € und der Steueranteil auf 37,8 %. Dieser Sprung markiert in den Daten den Tankrabatt vom Oktober 2026; seither liegt der deutsche Steueranteil beim Diesel zwischen 37,4 % und 37,8 %.
| Woche ab | Brent (€/l) | Diesel ohne Steuern (€/l) | Diesel ohne St. − Brent (€/l) | Diesel mit Steuern (€/l) | Steueranteil (%) | Benzin ohne Steuern (€/l) | Benzin ohne St. − Brent (€/l) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2.11.2026 | 0,660 | 1,430 | 0,770 | 2,280 | 37,5 | 1,130 | 0,470 |
| 26.10.2026 | 0,690 | 1,440 | 0,750 | 2,300 | 37,4 | 1,160 | 0,470 |
| 19.10.2026 | 0,690 | 1,410 | 0,720 | 2,270 | 37,7 | 1,170 | 0,480 |
| 12.10.2026 | 0,720 | 1,420 | 0,700 | 2,270 | 37,6 | 1,200 | 0,480 |
| 5.10.2026 | 0,680 | 1,400 | 0,730 | 2,250 | 37,8 | 1,180 | 0,510 |
| 28.09.2026 | 0,650 | 1,420 | 0,770 | 2,440 | 41,9 | 1,170 | 0,520 |
| 21.09.2026 | 0,670 | 1,430 | 0,760 | 2,460 | 41,7 | 1,170 | 0,500 |
| 14.09.2026 | 0,620 | 1,410 | 0,780 | 2,430 | 42,0 | 1,180 | 0,550 |
| 7.09.2026 | 0,540 | 1,320 | 0,780 | 2,330 | 43,1 | 1,160 | 0,610 |
| 31.08.2026 | 0,480 | 1,240 | 0,760 | 2,230 | 44,3 | 1,080 | 0,600 |
| 24.08.2026 | 0,510 | 1,290 | 0,780 | 2,290 | 43,6 | 1,080 | 0,570 |
| 17.08.2026 | 0,500 | 1,270 | 0,770 | 2,270 | 43,9 | 1,080 | 0,580 |
| 10.08.2026 | 0,480 | 1,170 | 0,690 | 2,150 | 45,4 | 1,000 | 0,520 |
| 3.08.2026 | 0,500 | 1,220 | 0,720 | 2,210 | 44,6 | 1,030 | 0,530 |
Deutschland, letzte 14 Wochen; eigene Rechnung aus Oil Bulletin, EIA-Brent und EZB-Kurs.
Die Tabelle zeigt auch, was der Tankrabatt nicht verändert hat: Die Spanne über Brent lag in der Woche vor der Senkung bei 0,77 €, danach bei 0,73 €; sie folgt dem Weltmarkt für Mitteldestillate, nicht der deutschen Energiesteuer. Ob eine Steuersenkung an der Zapfsäule ankommt, lässt sich hier wöchentlich prüfen: Bleibt die deutsche Spanne so weit über der EU-Spanne wie davor, ist die Entlastung weitergegeben worden. Befürworter sehen in der Senkung eine Entlastung der Haushalte und Betriebe, Kritiker eine Subvention, die den Verbrauch stützt und die Spanne der Anbieter unangetastet lässt; die Reihe kann nur zeigen, ob die Senkung im Preis ankam, nicht, ob sie sinnvoll war. Den höchsten Steueranteil 2026 hatte Deutschland in der Woche ab 5.01.2026 mit 53,7 %, den tiefsten der Reihe am 29.08.2022 mit 31,9 %. Die Zusammensetzung aus Energiesteuer, CO₂-Preis und Mehrwertsteuer erklärt das Lexikon zur Energiesteuer; die Einordnung für Deutschland steht unter Spritpreise Deutschland.
Österreich zeigt keinen solchen Schritt: Der Steueranteil fiel allein durch den höheren Nettopreis von 51,8 % auf 38,8 %, der Dieselpreis stieg von 1,55 € auf 2,15 €. EU-weit sank der Anteil von 51,0 % auf 37,2 %.
4. Wie unterscheiden sich die EU-Länder bei Spanne, Steuern und Heizöl?
Unter den 19 Ländern der Tabelle war die Spanne zwischen Brent und Diesel ohne Steuern in der Woche ab 2.11.2026 in Schweden mit 0,85 € am größten und in Italien mit 0,54 € am kleinsten (gleichauf mit Ungarn und der Slowakei), ein Abstand von 31,0 ct/l; Deutschland (0,77 €) liegt im oberen, Österreich (0,65 €) im mittleren Bereich. Der Preis mit Steuern erzählt eine andere Geschichte: Italien hat mit 0,54 € eine der kleinsten Spannen, aber mit 46,3 % den höchsten Steueranteil und daher 2,24 € je Liter; Polen (1,81 €, Steueranteil 25,1 %) und Spanien (1,90 €, 26,8 %) sind an der Zapfsäule am günstigsten, nicht wegen kleiner Spannen (0,73 € in Spanien), sondern wegen niedriger Steuern. Den höchsten Bruttopreis zahlt Dänemark mit 2,53 €.
| Land | Diesel mit Steuern (€/l) | Diesel ohne Steuern (€/l) | Diesel ohne Steuern − Brent (€/l) | Steueranteil Diesel (%) | Benzin 95 mit Steuern (€/l) | Benzin ohne Steuern (€/l) | Benzin ohne Steuern − Brent (€/l) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EU (gewichtet) | 2,150 | 1,350 | 0,690 | 37,2 | 1,930 | 1,040 | 0,380 |
| Deutschland | 2,280 | 1,430 | 0,770 | 37,5 | 2,130 | 1,130 | 0,470 |
| Frankreich | 2,370 | 1,370 | 0,710 | 42,3 | 2,160 | 1,110 | 0,450 |
| Spanien | 1,900 | 1,390 | 0,730 | 26,8 | 1,730 | 1,160 | 0,500 |
| Österreich | 2,150 | 1,310 | 0,650 | 38,8 | 1,750 | 0,910 | 0,250 |
| Italien | 2,240 | 1,200 | 0,540 | 46,3 | 2,000 | 0,970 | 0,310 |
| Niederlande | 2,470 | 1,480 | 0,820 | 40,0 | 2,280 | 1,040 | 0,380 |
| Belgien | 2,400 | 1,380 | 0,720 | 42,4 | 1,910 | 0,980 | 0,320 |
| Polen | 1,810 | 1,360 | 0,700 | 25,1 | 1,460 | 1,000 | 0,340 |
| Portugal | 2,210 | 1,370 | 0,710 | 38,0 | 2,010 | 1,040 | 0,380 |
| Irland | 2,120 | 1,350 | 0,690 | 36,3 | 1,970 | 1,090 | 0,430 |
| Griechenland | 2,140 | 1,300 | 0,640 | 39,2 | 2,120 | 1,000 | 0,340 |
| Tschechien | 1,980 | 1,310 | 0,650 | 34,0 | 1,770 | 0,930 | 0,270 |
| Dänemark | 2,530 | 1,450 | 0,790 | 42,5 | 2,500 | 1,280 | 0,620 |
| Schweden | 2,060 | 1,510 | 0,850 | 26,9 | 1,550 | 1,030 | 0,370 |
| Finnland | 2,430 | 1,430 | 0,770 | 41,3 | 2,210 | 1,030 | 0,370 |
| Ungarn | 1,980 | 1,200 | 0,540 | 39,5 | 1,750 | 0,990 | 0,330 |
| Rumänien | 2,070 | 1,290 | 0,630 | 37,6 | 1,880 | 0,980 | 0,320 |
| Luxemburg | 2,110 | 1,380 | 0,720 | 34,5 | 1,760 | 0,980 | 0,320 |
| Slowakei | 1,980 | 1,200 | 0,540 | 39,3 | 1,780 | 0,900 | 0,240 |
Woche ab 2.11.2026 (EU Weekly Oil Bulletin, Verbraucherpreise). Brent je Liter: EIA-Spot der Vorwoche in Euro (EZB-Kurs) ÷ 158,987 Liter = 0,660 €. Steueranteil = (Preis mit − Preis ohne Steuern) ÷ Preis mit Steuern. Eigene Rechnung.
Für Haushalte mit Ölheizung ist die Heizölspalte des Oil Bulletin aufschlussreich: Heizöl ohne Steuern kostete in Deutschland in der Woche ab 2.11.2026 1,21 € je Liter, 0,55 € über dem Liter Brent und das 2,1-Fache der Vorkriegswoche (0,57 €); in Österreich 1,27 € nach 0,66 €, EU-weit 1,26 €. Heizöl entsteht in denselben Anlagen wie Diesel, dieselbe Spanne trägt daher auch seinen Preis; die Tagespreise stehen unter Heizölpreis Deutschland und Heizölpreis Österreich, die Übersicht auf der Heizölpreis-Karte. Die Schweiz fehlt im Oil Bulletin; für sie rechnet Heizölpreis Schweiz in Franken.
Frankreich (2,37 € je Liter, Spanne 0,71 €, Steueranteil 42,3 %) bestätigt das Muster: Die Spanne ist EU-weit ähnlich, die Länderunterschiede sind vor allem Steuern. Warum Diesel so viel teurer als Benzin geworden ist, steht unter Warum ist Diesel teurer als Benzin.
5. Wie wird die Spanne berechnet und was zeigt sie Woche für Woche?
Spanne = Dieselpreis ohne Steuern je Liter − Brent je Liter in Euro, wobei Brent je Liter = Brent-Spot in US-Dollar je Barrel ÷ EZB-Kurs US-Dollar je Euro ÷ 158,987 Liter je Barrel ist. Für die Woche ab 2.11.2026: Brent entsprach 104,87 € je Barrel in Euro oder 0,660 € je Liter; Deutschland 1,43 € − 0,660 € = 0,77 €. Die Preise sind Montagswerte des Weekly Oil Bulletin (EU-Wert verbrauchsgewichtet), der Rohölpreis das Mittel der EIA-Brent-Spotpreise der Vorwoche, weil Raffinerien und Händler mit Verzögerung einkaufen; Steueranteil = (Preis mit − Preis ohne Steuern) ÷ Preis mit Steuern.
Die Spanne ist kein Gewinn; sie enthält Raffineriemarge, Transport, Lagerhaltung, Biokraftstoff-Beimischung und Tankstellenmarge. Steigt sie, kann das an knappen Dieselvorräten, Frachtraten oder Raffinerieausfällen liegen, nicht zwingend an höheren Gewinnen; wie schnell ein fallender Ölpreis ankommt, misst der Pass-through-Effekt. Die Raffineriemarge allein dokumentiert der Diesel-Crack-Spread; die vergleichbare Zerlegung für die USA steht unter US-Benzinpreis gegen Rohöl. Die Tabelle zeigt die letzten 14 Wochen für die EU.
| Woche ab | Brent (€/l) | Diesel ohne Steuern (€/l) | Diesel ohne St. − Brent (€/l) | Diesel mit Steuern (€/l) | Steueranteil (%) | Benzin ohne Steuern (€/l) | Benzin ohne St. − Brent (€/l) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2.11.2026 | 0,660 | 1,350 | 0,690 | 2,150 | 37,2 | 1,040 | 0,380 |
| 26.10.2026 | 0,690 | 1,350 | 0,660 | 2,150 | 37,0 | 1,070 | 0,380 |
| 19.10.2026 | 0,690 | 1,330 | 0,640 | 2,140 | 37,6 | 1,100 | 0,400 |
| 12.10.2026 | 0,720 | 1,330 | 0,610 | 2,140 | 37,6 | 1,110 | 0,390 |
| 5.10.2026 | 0,680 | 1,350 | 0,670 | 2,150 | 37,2 | 1,100 | 0,430 |
| 28.09.2026 | 0,650 | 1,380 | 0,730 | 2,240 | 38,5 | 1,120 | 0,470 |
| 21.09.2026 | 0,670 | 1,370 | 0,690 | 2,230 | 38,6 | 1,110 | 0,440 |
| 14.09.2026 | 0,620 | 1,320 | 0,690 | 2,160 | 39,1 | 1,090 | 0,460 |
| 7.09.2026 | 0,540 | 1,270 | 0,730 | 2,110 | 39,7 | 1,070 | 0,530 |
| 31.08.2026 | 0,480 | 1,220 | 0,740 | 2,040 | 40,2 | 1,020 | 0,540 |
| 24.08.2026 | 0,510 | 1,240 | 0,730 | 2,060 | 39,9 | 1,010 | 0,500 |
| 17.08.2026 | 0,500 | 1,210 | 0,710 | 2,030 | 40,4 | 0,990 | 0,490 |
| 10.08.2026 | 0,480 | 1,180 | 0,690 | 2,010 | 41,6 | 0,970 | 0,480 |
| 3.08.2026 | 0,500 | 1,210 | 0,710 | 2,040 | 41,0 | 1,000 | 0,500 |
EU (gewichtet), letzte 14 Wochen; eigene Rechnung aus Oil Bulletin, EIA-Brent und EZB-Kurs.
Grenzen der Methode: Die Montagspreise des Oil Bulletin werden je Land unterschiedlich erhoben und gelegentlich revidiert; ein Liter Rohöl ergibt keinen Liter Diesel, die Spanne ist eine Kennzahl für die Lücke, keine Kostenrechnung. Rekorde gelten für die Reihe ab 3.01.2005. Diese Seite trifft keine Preisprognose; sie legt offen, welcher Teil des Dieselpreises Rohöl ist, welcher Steuer und welcher keines von beiden. Weitere Datenseiten: Daten.
Alle Werte als CSV herunterladen (UTF-8, Rohwerte und Rechnung je Zeile, feste Adresse; CC BY 4.0 für die eigene Rechnung, Rohdaten nach den Bedingungen der Quelle)
Zitiervorschlag: Global Oil Shock (Jörg Dässler), „Dieselpreis ohne Steuern gegen Brent: Raffinerie- und Vertriebsspanne je Liter in der EU, Deutschland und Österreich, wöchentlich seit 2005“, Stand 05.11.2026, https://globaloilshock.com/de/daten/dieselpreis-ohne-steuern-vs-brent/