Ost-West-Pipeline abgeschaltet
Nach Drohnentreffern schaltete Saudi-Arabien die Leitung vorsorglich ab; Riad nennt den Irak als Startort, Bagdad bestätigte am 13.09. die Provinz Maysan, bekannt hat sich niemand.
CNN, 11.09.2026Lagekarte Ölkrise · Stand 17.09.2026
65 Meerengen, Pipelines und Häfen mit Status, die Entwicklung seit Januar, dazu Heizölpreise und Gasspeicher je Land. Jede Zahl mit Datum und Quelle.
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Deine Antwort übernimmt der Rechner+76 % Strecke. Laut EIA dauert die Fahrt ums Kap fast 35 statt 19 Tage. Mehr Tage heißt mehr Charter, Treibstoff und Versicherung.
Seemeilen schematisch berechnet (Eurostat SeaRoute), Fahrtdauer: U.S. EIA| Ort | Status | Lage | Quelle |
|---|---|---|---|
| Straße von HormusMeerenge | kaum Durchfahrten, Zahlen umstritten | Für die meisten Handelsschiffe faktisch geschlossen. Die Revolutionsgarden erklärten die Straße am 11.07. für gesperrt, die USA blockieren seit dem 14.07. iranische Häfen und geleiten Schiffe. Wie viel Öl durchkommt, ist umstritten. Aktuell: Kpler: 4 Rohstoffschiffe am 15.09., keine Rohöltanker, 10-Tage-Schnitt 18. Vorher: rund 100 Schiffe am Tag (Lloyd’s List), 20,9 Mio. Barrel am Tag (EIA, 1. Halbjahr 2025). Angaben: Kpler, 15.09.: 4 Schiffe, keine Rohöltanker; UKMTO, Mitte September: rund 20 begleitete Durchfahrten am Tag; US-Vertreter via Axios, 16.09.: rund 40 Schiffe, 14 Mio. Barrel am Tag; IEA, 11.09.: Rohöl-Ausfälle knapp 45 % inkl. Umgehungsleitungen. AIS-Daten unterschätzen den Verkehr, weil Schiffe ihre Transponder abschalten. | Kpler und Axios via GlobalSecurity 16.09.2026, UKMTO, IEA Oil Market Report 11.09.2026, EIA |
| Ost-West-Pipeline (Abqaiq nach Yanbu)Pipeline | stillgelegt | Seit dem 11.09. nach Drohnentreffern an Pumpstationen still. Sie war der wichtigste Weg, saudisches Öl an Hormus vorbei ans Rote Meer zu bringen. Aktuell: kein Durchfluss seit 11.09.. Vorher: Kapazität 7 Mio. Barrel am Tag; im August rund 2 Mio. (Al Jazeera), vor dem Ausfall 4 bis 5 Mio. (TIME, Saxo). Angaben: US-Energieminister Wright: Wiederinbetriebnahme in Tagen; Bloomberg, 16.09.: die Hälfte binnen Tagen; AP, zwei Beamte: drei bis fünf Wochen; Reuters-Quellen: fünf bis sechs Wochen Reparatur. Saudi-Arabien macht Iran-nahe Milizen im Irak verantwortlich. Bagdad nannte am 13.09. die Provinz Maysan als Startort. Bekannt hat sich niemand. | OilPrice 15.09.2026, Bloomberg 16.09.2026, AP/PBS, Al Jazeera |
| Kharg IslandHafen und Terminal | blockiert | Irans wichtigstes Exportterminal liegt unter der US-Blockade. Laut US-Militär trafen US-Kräfte am 05.09. drei iranische Tanker. Aktuell: Exporte laut Schätzungen nahe null, nicht unabhängig bestätigt. Vorher: rund 1,68 Mio. Barrel am Tag. | Washington Post 05.09.2026, CNN 05.09.2026, Al Jazeera 06.09.2026 |
| YanbuHafen und Terminal | kein Rohöl-Export | Seit dem 11.09. hat kein saudisches Rohöl Yanbu verlassen. Europäische Ladungen für Ende September wurden storniert. Aktuell: Vorräte reichen laut Markt noch 5 bis 7 Tage. Vorher: bis 5 Mio. Barrel am Tag über die Pipeline. | OilPrice 15.09.2026 |
| Ras Laffan (Katar, LNG)Hafen und Terminal | Force Majeure (LNG) | QatarEnergy hat die Force Majeure bis Anfang November verlängert. Zwei LNG-Anlagen sind beschädigt. Aktuell: 18 Ladungen im 1. Halbjahr 2026 (ICIS). Vorher: 509 Ladungen im 1. Halbjahr 2025. | Euronews 31.08.2026 |
| Nord Stream 1 und 2 (Ostsee)Gaspipeline | zerstört und sanktioniert | Seit den Sprengungen vom 26. September 2022 fließt über beide Systeme kein Gas. Die EU verhängte am 18. Juli 2025 ein vollständiges Transaktionsverbot, das auch Wartung und jede künftige Nutzung untersagt. In Deutschland läuft ein Strafverfahren, der erste Prozess ist für den 26. Oktober 2026 am Oberlandesgericht Hamburg angesetzt. Aktuell: kein Durchfluss, drei der vier Röhren beschädigt (Stand 17.09.2026). Vorher: je 55 Mrd. Kubikmeter im Jahr ausgelegt, Nord Stream 2 war nie kommerziell in Betrieb. Angaben: Al Jazeera, 31.08.2026: beide Systeme wurden bei den Explosionen zerstört; Wikipedia-Sachstand, 17.09.2026: Leitung B von Nord Stream 2 blieb unbeschädigt, Reparatur der übrigen geschätzt rund 500 Mio. Dollar; Putin laut TASS, 04.06.2026: für die verbliebene Leitung brauche es nur eine Entscheidung der Bundesregierung; Bundestag, Debatte 21.05.2026: alle Fraktionen außer der AfD lehnten eine Wiederinbetriebnahme ab. Die Angaben zur Wiederinbetriebnahme stammen überwiegend von russischer Seite oder von US-Investoren mit eigenem Interesse und sind unabhängig nicht bestätigt. Zur Täterschaft liegen Anklagen vor, keine Urteile; die Ukraine bestreitet eine Verwicklung. | Rat der EU 18.07.2025, Al Jazeera 02.07. und 31.08.2026, TASS 04.06.2026, Deutscher Bundestag 21.05.2026 |
| Jamal-Europa-Pipeline (über Belarus und Polen)Gaspipeline | seit 2022 stillgelegt | Gazprom stellte im Mai 2022 alle Flüsse durch den polnischen Abschnitt ein, nachdem Russland Sanktionen gegen die Betreibergesellschaft verhängt hatte. Seither gibt es keinen Westtransit. Polen übernahm im November 2022 den Gazprom-Anteil am polnischen Abschnitt. Aktuell: kein Westtransit, Stand der Erfassung 16.09.2026. Vorher: Nennkapazität 33 Mrd. Kubikmeter im Jahr. Für 2026 liegt keine tagesaktuelle Flussmessung vor. Die Einstufung stützt sich auf den Stand bei Global Energy Monitor und das Ausbleiben gegenteiliger Meldungen. | Global Energy Monitor, Seitenstand 16.09.2026, Moscow Times 12.05.2022 |
| Bab al-MandabMeerenge | stark eingeschränkt | Huthi-Kräfte halten Mokha, Dhubab und die Hanish-Inseln. Seit dem 24.08. wurde bis Anfang September kein Schiffsangriff gemeldet. Aktuell: 202 Durchfahrten pro Woche (24. bis 30.08.). Vorher: 319 pro Woche vor dem Huthi-Bann gegen saudische Schiffe (20.07.), 4,2 Mio. Barrel am Tag. Laut Euronews und FDD (14.09.) halten die Huthis auch die Insel Perim. Die jemenitische Regierung spricht von vorübergehenden Verlusten. | Lloyd’s List Intelligence 03.09.2026, Euronews 14.09.2026, EIA |
| Ras TanuraHafen und Terminal | lädt, Weg führt durch Hormus | Die Verladung wurde hochgefahren, um den Ausfall von Yanbu aufzufangen. Das Öl muss aber durch die gesperrte Straße von Hormus. Aktuell: 12 Schiffe mit 22 Mio. Barrel (07. bis 13.09.). Vorher: sonst 6 bis 7 Schiffe pro Woche. | Vortexa via GlobalSecurity 16.09.2026 |
| BasraHafen und Terminal | stark eingeschränkt | Exporte teils mit Umladen auf See vor Oman. Der Irak spricht von fast Vorkriegsniveau, ein Analyst von rund 60 %. Aktuell: rund 1,75 Mio. Barrel am Tag (Iraq Business News); Irak gesamt 2,2 bis 2,3 Mio. im August (Kpler, Vortexa). Vorher: 3,4 Mio. Barrel am Tag. | Iraq Business News 05.09.2026, Shafaq News 02.09.2026, Zawya 27.08.2026 |
| Greenstream (Libyen nach Sizilien)Gaspipeline | nur Restfluss | Die Leitung von Mellitah nach Gela läuft nur noch mit einem Bruchteil ihrer Kapazität. Libyens Inlandsstrombedarf hat Vorrang, die Exporte nach Italien sind auf den tiefsten Stand seit über zwanzig Jahren gefallen. Aktuell: 2025 im Schnitt 105 Mio. Kubikfuß am Tag, minus 22 Prozent, rund 14 Prozent der Kapazität. Vorher: Kapazität rund 775 Mio. Kubikfuß am Tag. Die Angabe stammt aus einem Bericht über Zahlen der libyschen NOC, eine Primärquelle mit Werten für 2026 fehlt. | The Rio Times 28.08.2026, MEES 01.05.2026 |
| South Hook LNG, Milford HavenLNG-Terminal (Import) | Katar-Terminal ohne Katar | South Hook gehört zu 67 Prozent QatarEnergy und wurde eigens für katarisches Gas gebaut. Seit dem 10. April 2026 ist dort keine katarische Ladung mehr angekommen, das war die letzte Europa-Lieferung Katars überhaupt. Das Terminal mit der stärksten Einzelabhängigkeit ist damit das am härtesten getroffene. Aktuell: letzte katarische Lieferung nach Europa am 10.04.2026, Force Majeure von QatarEnergy verlängert bis Anfang November 2026. Vorher: ausgelegt auf 15,6 Mio. Tonnen im Jahr, rund 20 Prozent des britischen Gasbedarfs. Wie viel das Terminal seither aus anderen Quellen umschlägt, ist nicht öffentlich beziffert. Die Einstufung stützt sich auf das Ausbleiben der vertraglichen Hauptquelle, nicht auf eine gemeldete Abschaltung. | Cedigaz 23.04.2026, Euronews 31.08.2026, Global Energy Monitor 17.09.2026 |
| SuezkanalKanal | gestört | Offen, aber mit Risiko. Der Verkehr liegt unter dem Normalniveau, jedoch über dem Vorjahr. Aktuell: 290 Schiffe pro Woche (24. bis 30.08.), 36 % unter normal. Vorher: Suez und SUMED zusammen 4,9 Mio. Barrel am Tag. | Lloyd’s List Intelligence 03.09.2026, EIA |
| PanamakanalKanal | gestört (Dürre) | Wegen einer El-Niño-Dürre lässt die Kanalbehörde weniger Schiffe durch und begrenzt den Tiefgang. Mit dem Nahost-Konflikt hat das nichts zu tun. Aktuell: 32 Durchfahrten am Tag (Kanalbehörde laut Rio Times, ab 15.09.). Vorher: 36 am Tag normal, 2,3 Mio. Barrel am Tag. | Rio Times, DTN 02.09.2026, EIA |
| SUMED-PipelinePipeline | läuft, Nachschub gefährdet | Bringt Öl vom Roten Meer ans Mittelmeer. Seit Yanbu ausfällt, fehlt ihr der saudische Nachschub. Aktuell: saudische Exporte ab Sidi Kerir 1,95 Mio. Barrel am Tag (1. bis 14.09.). Vorher: Kapazität 2,5 Mio. Barrel am Tag. | OilPrice 15.09.2026 |
| Kirkuk–CeyhanPipeline | stark gedrosselt | Läuft auf niedrigem Niveau, das Abkommen mit der Türkei wurde am 01.08. um ein Jahr verlängert. Aktuell: 120 bis 135 Tsd. Barrel am Tag (Mitte August). Vorher: rund 300 Tsd. Barrel am Tag im Juli. Eine andere Quelle nennt 750 Tsd. Barrel am Tag. Die Angaben widersprechen sich. | Shafaq News 13.08.2026, Al Jazeera 01.08.2026 |
| CPC-Pipeline nach NoworossijskPipeline | gestört, erholt | Nach Angriffen auf Tanker im Schwarzen Meer im Juli stieg die Verladung im August wieder deutlich. Aktuell: 1,6 Mio. Barrel am Tag im August. Vorher: 1,32 Mio. Barrel am Tag im Juli. | Pipeline & Gas Journal 14.09.2026 |
| FujairahHafen und Terminal | lädt, Angriffsrisiko | Endpunkt der ADCOP-Pipeline, liegt schon außerhalb von Hormus am Golf von Oman. Aktuell: siehe ADCOP. | Argus |
| Ust-Luga und PrimorskHafen und Terminal | lädt trotz Angriffen | Ukrainische Drohnen trafen Ust-Luga am 14.08. und 01.09. Russland verlädt trotzdem mehr. Aktuell: Ust-Luga rund 700 Tsd. Barrel am Tag. | Moscow Times 01.09.2026, TT News 15.09.2026 |
| New York HarborHafen und Terminal | Destillat sehr knapp | Preisort für Heizöl im US-Nordosten. Die Destillatbestände an der Zentralen Ostküste liegen weit unter dem Fünfjahresschnitt. Aktuell: Destillatbestand Zentrale Ostküste (PADD 1B) 9,9 Mio. Barrel. Vorher: 35 % unter dem Fünfjahresschnitt. | NYSERDA 04.09.2026 |
| Langeled und das norwegische ExportnetzGaspipeline | Wartungssaison, Flüsse reduziert | Norwegen ist mit rund einem Drittel der EU-Gasimporte der größte Lieferant Europas. Im September 2026 läuft die jährliche Wartungssaison, die die Lieferungen für mehrere Wochen senkt, und das bei niedrigen Speicherständen. Ein außergewöhnlicher Ausfall ist nicht belegt. Aktuell: saisonale Wartungen senken die Lieferungen mehrere Wochen (Gas Outlook, 07.09.2026). Vorher: Pipeline-Exporte 2025: 114,9 Mrd. Kubikmeter, minus 2,3 Prozent gegenüber dem Rekord 2024; normal rund 340 Mio. Kubikmeter am Tag. Ein Planwert von Oktober 2025 nannte für September 2026 Wartungsausfälle von 26 Mio. Kubikmeter am Tag. Eine Bestätigung der tatsächlichen Ausfälle liegt nicht vor. | Gas Outlook 07.09.2026, Argus Media 31.10.2025, Pipeline & Gas Journal Januar 2026 (Gassco) |
| Nigeria LNG, Bonny IslandLNG-Terminal (Export) | Force Majeure, Gasmangel | Nigeria LNG produziert, steht aber seit 2022 durchgehend unter Force Majeure, weil aus dem Hinterland zu wenig Gas ankommt. Aufgehoben wird sie erst bei 90 Prozent Auslastung. Trotz der Preisrally bedient das Unternehmen nach eigener Aussage zuerst die Bestandskunden. Aktuell: Auslastung 82 bis 83 Prozent, Force Majeure weiter in Kraft (17.09.2026). Vorher: sechs Trains mit 22 Mio. Tonnen im Jahr, Train 7 soll Ende 2027 auf 30 Mio. Tonnen erhöhen. | Ecofin Agency 17.09.2026 |
| LNG-Terminal Mukran, RügenLNG-Terminal (Import) | nur noch eine Einheit | Das private Terminal vor Rügen war im Winter 2025/26 mit 22 Terawattstunden der stärkste deutsche Importpunkt, arbeitet aber nur noch mit einer statt zwei schwimmenden Einheiten. In den Vorjahren lag die Auslastung im einstelligen Prozentbereich. Aktuell: Winter 2025/26: 22 Terawattstunden eingespeist, Importzuwachs 2026 über 70 Prozent. Vorher: Kapazität 412 Gigawattstunden am Tag mit zwei Einheiten, Auslastung 2025 nur 3 Prozent. Die Kapazitätsangabe gilt für den Betrieb mit zwei Einheiten, eine aktuelle Betreiberzahl für den Betrieb mit einer Einheit liegt nicht vor. | ingenieur.de August 2026, zfk 27.03.2025 |
| LNG-Terminal DünkirchenLNG-Terminal (Import) | Streik drückt die Einspeisung | Frankreichs größtes LNG-Terminal wurde am 15. September 2026 von einem landesweiten Energiestreik getroffen, die Einspeisung brach auf 4 Gigawattstunden am Tag ein. Der Zeitpunkt trifft Europa mitten in der Speicherbefüllung. Aktuell: am 15.09.2026 rund 476 Gigawattstunden am Tag weniger als normal; Fos-sur-Mer und Montoir liefen normal. Vorher: Kapazität 9,55 Mio. Tonnen im Jahr, das sind 13 Mrd. Kubikmeter. Ob der Streik über den 15.09.2026 hinaus andauert, ist nicht bestätigt. | Reuters via Global Banking and Finance 15.09.2026, France 24 15.09.2026, Global Energy Monitor 17.09.2026 |
| LNG-Terminal Montoir-de-BretagneLNG-Terminal (Import) | Katar-Vertrag liegt brach | Montoir läuft technisch normal. Der Standort hat aber einen Langfristvertrag über 3 Mio. Tonnen katarisches Gas im Jahr bis 2035, der seit dem Ausfall von Ras Laffan nicht bedient wird. Ersatzweise war Montoir im Januar 2026 einer der Hauptankunftshäfen für russisches Jamal-LNG. Aktuell: Betrieb normal am 15.09.2026; im Januar 2026 sechs Ladungen aus Jamal. Vorher: Kapazität 9,84 Mio. Tonnen im Jahr, Buchungen bis 2035 vollständig vergeben. Dass der katarische Vertrag derzeit nicht bedient wird, folgt aus der Force Majeure von QatarEnergy. Eine terminalscharfe Bestätigung liegt nicht vor. | Global Energy Monitor 17.09.2026, Reuters 15.09.2026, gCaptain 04.02.2026 |
| Keystone-Pipelinesystem (Hardisty nach Cushing und Port Arthur)Pipeline | gedrosselt nach Leck | Das System bringt kanadisches Schweröl nach Cushing und an die US-Golfküste. Seit dem Rohrbruch in North Dakota im April 2025 läuft es unter behördlichen Druckauflagen und damit unter Nennkapazität. Der Betreiber rechnet erst zwischen Ende 2026 und 2027 mit der stufenweisen Aufhebung. Aktuell: zweites Quartal 2026: rund 596.000 Barrel am Tag, Betriebsfaktor 93 Prozent. Vorher: Nennkapazität 700.000 Barrel am Tag. Für 2026 ist kein neues Leck belegt. Die Drosselung geht auf den Vorfall vom April 2025 zurück, bei dem rund 3.500 Barrel austraten. | South Bow Quartalsbericht 05.08.2026, PHMSA, Global Energy Monitor 17.09.2026 |
| Kap der Guten HoffnungSeeweg | Ausweichroute aktiv | Umweg um Afrika für Schiffe, die das Rote Meer meiden. Rund zehn Tage länger als über Suez. Aktuell: keine aktuelle Septemberzahl veröffentlicht. Vorher: 9,1 Mio. Barrel am Tag (1. Halbjahr 2025). | U.S. EIA (Mengen 1. Halbjahr 2025, typische Fahrtdauer), Anadolu |
| Habshan–Fujairah (ADCOP)Pipeline | Umgehung läuft, Angriffsrisiko | Die wichtigste noch laufende Umgehung von Hormus. Fujairah wurde im März und Mai von Drohnen getroffen. Aktuell: 1,7 bis 1,8 Mio. Barrel am Tag (Mai). Vorher: Nennkapazität 1,5 Mio. Barrel am Tag. | Argus, US News 04.05.2026 |
| Arctic LNG 2, Gydan (Russland)LNG-Terminal (Export) | sanktioniert, Umgehung läuft | Das Projekt steht seit November 2023 unter US-Blockadesanktionen, exportiert aber seit August 2025 systematisch nach China. Novatek betreibt dafür eine eigene Flotte, die Mengen wachsen, seit der Weltmarkt durch den Katar-Ausfall aufnahmefähig ist. Aktuell: 2026 bis zum 25.08.: 2,3 Mio. Tonnen in 31 Lieferungen nach Beihai in China, Flotte von mindestens 18 Schiffen. Vorher: drei Trains à 6 Mio. Tonnen geplant, zusammen 19,8 Mio. Tonnen im Jahr. Wie viele Trains dauerhaft produzieren, ist nicht unabhängig bestätigt. Die ausländischen Anteilseigner haben ihre Beteiligung seit Dezember 2023 eingefroren. | Barents Observer 25.08.2026, Projektangaben via Wikipedia 17.09.2026 |
| LNG-Terminal ZeebruggeLNG-Terminal (Import) | Drehscheibe für russisches LNG | Zeebrugge ist der größte europäische Umschlagplatz für russisches LNG und nahm im Januar 2026 sechs Jamal-Ladungen an. Die Umladung zur Weiterfuhr in Drittländer ist in EU-Häfen verboten, der Import zum Verbrauch in der EU bleibt bis Januar 2027 erlaubt. Aktuell: Januar 2026: sechs Ladungen aus Jamal, keine technische Störung gemeldet. Vorher: Regasifizierungskapazität 9 Mrd. Kubikmeter im Jahr. | Global Energy Monitor 17.09.2026, gCaptain 04.02.2026, Barents Observer 25.08.2026 |
| Ostsibirien-Pazifik-Pipeline (ESPO) nach KosminoPipeline | läuft voll, Chinas Ersatzbarrel | Russlands Pazifikroute ist seit dem Ausfall von Hormus das wichtigste Grenzbarrel für chinesische und indische Raffinerien. Die Verladungen in Kosmino liegen stabil bei rund 1 Mio. Barrel am Tag. Die Sanktionen treffen vor allem Tanker und Handelsketten, nicht die Leitung. Aktuell: Verladeplan Kosmino für September 2026: 4,0 Mio. Tonnen, rund 2 Prozent weniger je Tag als im August. Vorher: Auslegung der Hauptlinie 1,6 Mio. Barrel am Tag, Länge 4.857 Kilometer. Angaben: Reuters, 2026: Exporte aus Kosmino in sieben Monaten um 6 Prozent gestiegen, China hält 83 Prozent der Käufe, Indien 16; CREA, Juli 2026: ESPO macht 74 Prozent des in China entladenen russischen Rohöls aus, im Vormonat 62; CREA, Juli 2026: rund 62 Prozent des russischen Seerohöls fahren auf sanktionierten Schattenflotten-Tankern. Eine Tagesmenge allein für die Leitung, getrennt von den Hafenverladungen, liegt nicht vor. | Reuters via MarineLink September 2026, Reuters via OilPrice 2026, CREA Juli 2026 |
| Trans-Mountain-Pipeline mit ErweiterungPipeline | voll ausgelastet, Umlenkung nach Asien | TMX bringt Rohöl aus Alberta an die Pazifikküste bei Vancouver und ist seit Juni 2026 erstmals voll ausgelastet. Rund zwei Drittel der Ladungen gehen nach Asien, China ist größter Abnehmer. Der nächste Kapazitätsschritt wurde wegen der Krise vorgezogen. Aktuell: zweites Quartal 2026: 840.000 Barrel am Tag, 94 Prozent Auslastung, 82 Tanker im Quartal. Vorher: Betriebskapazität 890.000 Barrel am Tag; im Vorjahresquartal 703.000 Barrel am Tag. Angaben: Trans Mountain, Quartalsbericht 2026: 510.000 Barrel am Tag über das Westridge-Terminal, 65 Prozent der Tanker mit Ziel Asien; Bloomberg, September 2026: zusätzliche 10 Prozent Kapazität bis Ende 2026 statt wie geplant 2027. | Trans Mountain Quartalsbericht Q2 2026, Bloomberg via EnergyConnects September 2026, Reuters 11.06.2026 |
| Goreh-Jask-Pipeline zum Golf von OmanPipeline | Umgehung aktiv, geringer Durchsatz | Iran umgeht über diese Leitung die Straße von Hormus und verlädt am Terminal Jask im Golf von Oman. Seit März 2026 sind wieder Verladungen belegt, aber in kleinem Umfang und mit langen Pausen. Aktuell: erste erfasste Exporte ab Jask im März 2026 mit 64.600 Barrel am Tag, zwischen März und Juli mindestens sechs Tankerlieferungen. Vorher: Auslegung 300.000 Barrel am Tag, geplanter Ausbau auf 1 Mio. Barrel am Tag. Irans Gesamtexporte lagen im Juli 2026 bei 687.500 Barrel am Tag. Eine eigenständige Monatsmenge für Jask ist darin nicht ausgewiesen. | S&P Global Commodity Insights 05.08.2026, Global Energy Monitor 17.09.2026 |
| SundastraßeMeerenge | Ausweichweg, kaum genutzt | Die Sundastraße zwischen Sumatra und Java gilt als Ausweichweg für Malakka, trägt im Normalbetrieb aber nur einen Bruchteil des Verkehrs. Sie ist tiefer als Malakka und nimmt voll beladene Großtanker auf, kostet aber Zeit. Aktuell: für 2026 liegt keine quellenbelegte Transitzahl vor. Vorher: laut dem kommerziellen Anbieter Ballast Markets rund 2.280 Schiffe im Jahr, etwa 2,4 Prozent des Malakka-Verkehrs; Umweg 7 bis 8 Tage. Die Transitzahlen stammen von einem kommerziellen Anbieter ohne erkennbare Primärquelle und ohne Datum. Eine Zunahme im Jahr 2026 ist nicht belegt. | Ballast Markets (Abruf 17.09.2026), RSIS |
| LombokstraßeMeerenge | Tiefwasser-Ausweichweg | Die Lombokstraße ist die tiefe Alternative zu Malakka und wird regelmäßig von den größten Tankern genutzt, für die Malakkas Tiefgang knapp ist. Ob sie 2026 stärker genutzt wird, lässt sich mit öffentlichen Daten nicht belegen. Aktuell: keine belastbare Transitzahl für 2026; ein Verkehrsdienst meldet am 17.09.2026 Normalbetrieb, weist aber auf eine zu dünne Datenbasis hin. Vorher: Fahrwasser mehrere hundert Meter tief, Malakka dagegen rund 25 Meter maßgebende Tiefe. Angaben: Eurasia Review, 11.05.2026: rund 15.099 Schiffe im Jahr 2023, an anderer Stelle im selben Text 21.547; VanEck, 2026: Malakka führte Mitte 2025 rund 23,2 Mio. Barrel am Tag und damit 29 Prozent des Seehandels mit Öl. Die beiden Schiffszahlen für 2023 widersprechen einander, eine amtliche indonesische Zählung für 2026 liegt nicht vor. | Eurasia Review 11.05.2026, GEOPOL und ShipInfo (Abruf 17.09.2026), VanEck 2026 |
| Straße von MalakkaMeerenge | läuft, erhöhtes Risiko | Keine Störung gemeldet. Es kommt aber deutlich weniger Öl aus dem Golf nach Asien. Aktuell: rund 224 Frachtschiffe am Tag (IMF PortWatch, 7 Tage bis 13.09.). Vorher: 23,2 Mio. Barrel am Tag. | IMF PortWatch, EIA |
| Bosporus und DardanellenMeerenge | läuft, erhöhtes Risiko | Die Türkei hielt vom 06. bis 09.08. Genehmigungen für Schiffe nach Russland und in die Ukraine zurück, seitdem laufen die Durchfahrten wieder. Die Kriegsrisiko-Versicherung im Schwarzen Meer ist stark gestiegen. Aktuell: Durchfahrten seit 09.08. wieder freigegeben. Vorher: 3,7 Mio. Barrel am Tag. | SupplyChainBrain 08.08.2026, gCaptain 09.08.2026, EIA |
| Dänische MeerengenMeerenge | läuft, erhöhtes Risiko | Hauptweg der russischen Ostsee-Exporte, auch der sogenannten Schattenflotte. Keine aktuelle Störung gemeldet. Aktuell: russische Seeexporte 3,54 Mio. Barrel am Tag (4 Wochen bis 13.09.). Vorher: 4,9 Mio. Barrel am Tag. | Bloomberg via TT News 15.09.2026, EIA |
| Druschba-PipelinePipeline | läuft laut letzter Meldung | Der Südstrang nach Ungarn und in die Slowakei läuft seit dem 23.04. wieder. Für August und September liegt kein belastbarer Status vor. Aktuell: Südstrang seit 23.04. wieder in Betrieb, kein neuerer belastbarer Wert. | Wikipedia (Druschba-Streit 2026) |
| Rotterdam (ARA)Hafen und Terminal | läuft, angespannt | Europas Drehscheibe für Diesel und Heizöl. Die Gasöl-Bestände steigen dank US-Importen, Kerosin liegt auf dem tiefsten Stand seit sieben Jahren. Aktuell: Gasöl 1,68 Mio. Tonnen (+4 %). | Reuters via Investing.com 10.09.2026 |
| US-Golfküste (Houston)Hafen und Terminal | Raffinerien fast voll ausgelastet | Die US-Raffinerien laufen fast voll. Diesel kostete im US-Einzelhandel am 15.09. laut AAA 6,27 USD je Gallone, ein Rekord. Aktuell: Raffinerieauslastung knapp unter 98 % (EIA, Wochenbericht). | EIA Weekly Petroleum Status Report, AAA via GlobalSecurity 16.09.2026 |
| Libyen (Es Sider)Hafen und Terminal | läuft, politisches Risiko | Förderung auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren, keine aktuelle Hafenschließung bekannt. Vorher: zuletzt gemeldet 1,49 Mio. Barrel am Tag (Juni 2026). | Rio Times 05.09.2026 |
| Nigeria (Bonny)Hafen und Terminal | läuft | Europäische Raffinerien kaufen hier Ersatz für ausfallendes saudisches Öl. | BusinessDay |
| TurkStream mit Balkan StreamGaspipeline | läuft, letzte Russland-Route | Seit dem Ende des Ukraine-Transits am 1. Januar 2025 die einzige Route für russisches Pipelinegas nach Europa. Die Mengen liegen 2026 leicht über Vorjahr. Belastend wirken Drohnenangriffe auf die Einspeisestation Russkaja und der beschlossene EU-Ausstieg bis Herbst 2027. Aktuell: August 2026: 51,9 Mio. Kubikmeter am Tag, plus 3 Prozent gegenüber August 2025. Vorher: Auslegung 31,5 Mrd. Kubikmeter im Jahr für beide Stränge zusammen. Ob Bulgarien den Transit nach Serbien und Ungarn stoppt, ist zwischen Sofia, Belgrad, Budapest und der EU-Kommission strittig. | Pipeline & Gas Journal 03.09.2026, TASS 01.07.2026, Balkan Green Energy News 02.06.2026 |
| Transmed (Algerien über Tunesien nach Italien)Gaspipeline | läuft, Italiens Hauptader | Die zentrale Gasachse von Algerien nach Italien und seit 2022 Italiens wichtigste Versorgungslinie. Nach der Force Majeure von QatarEnergy reisten europäische Regierungen im März 2026 nach Algier, um zusätzliche Mengen zu sichern. Der Engpass ist nicht das Rohr, sondern die algerische Förderung. Aktuell: für 2026 liegt keine veröffentlichte Monatsmenge vor. Vorher: Nennkapazität rund 33,5 Mrd. Kubikmeter im Jahr; Algerien lieferte 2025 insgesamt 20 Mrd. Kubikmeter an Italien, das sind 36 Prozent des italienischen Verbrauchs. | Carnegie Endowment 09.07.2026, Il Sole 24 Ore 2026, Ecofin Agency 21.07.2026 |
| Medgaz (Algerien nach Spanien)Gaspipeline | läuft, Ausbau verhandelt | Verbindet Beni Saf mit Almería und ist seit der Schließung der Maghreb-Europa-Leitung 2021 die einzige direkte Gasverbindung Algeriens nach Spanien. Madrid und Algier verhandeln seit März 2026 über bis zu zehn Prozent mehr Durchleitung. Aktuell: algerisches Gas deckte in den ersten beiden Monaten 2026 über 29 Prozent der spanischen Gasimporte. Vorher: Kapazität nach dem Ausbau je nach Quelle 10 bis 16 Mrd. Kubikmeter im Jahr. Die Kapazitätsangaben gehen laut Global Energy Monitor deutlich auseinander, eine offiziell bestätigte Zahl nach dem Ausbau fehlt. | Pipeline & Gas Journal 26.03.2026, Carnegie Endowment 09.07.2026, Global Energy Monitor 16.09.2026 |
| Trans-Adria-Pipeline mit TANAP (Südlicher Gaskorridor)Gaspipeline | läuft, erste Ausbaustufe fertig | Transportiert aserbaidschanisches Gas aus Shah Deniz über die Türkei und Griechenland nach Italien. Anfang 2026 wurde die erste Ausbaustufe abgeschlossen. Trotz der Krise bleibt der Beitrag zum EU-Gasmix klein. Aktuell: kumuliert 60 Mrd. Kubikmeter nach Europa seit Betriebsbeginn, davon 50 nach Italien (TAP AG, 10.07.2026). Vorher: Ausgangskapazität 10 Mrd. Kubikmeter im Jahr, Ziel mindestens 20 bis 2027; Aserbaidschan lieferte 2025 11,3 Mrd. Kubikmeter an die EU, das sind 3,9 Prozent der EU-Gasimporte. Die Ausbauzusage steht in Spannung zur Förderentwicklung in Aserbaidschan. Die Zweifel stammen aus Berichterstattung, nicht von TAP oder SOCAR. | TAP AG 10.07.2026, Caucasus Business Journal 28.06.2026, Rat der EU (Daten 2025) |
| Sabine Pass LNG, LouisianaLNG-Terminal (Export) | größte US-Anlage, Volllast | Die größte Verflüssigungsanlage der USA läuft im Krisenmarkt durch. Cheniere verlud hier am 29. August 2026 die 5000. Ladung. Ein großer Teil der Ladungen geht seit dem Ausfall Katars nach Europa. Aktuell: keine Störung gemeldet; US-Ausfuhren im ersten Halbjahr 2026 im Schnitt 17,4 Mrd. Kubikfuß am Tag, plus 23 Prozent. Vorher: Nennkapazität 3,6 Mrd. Kubikfuß am Tag, rund 29,5 Mio. Tonnen im Jahr, sechs Trains. | U.S. EIA via LNG Industry 16.09.2026, Cheniere via Offshore Energy 31.08.2026, American Gas Association 03.09.2026 |
| Corpus Christi LNG, TexasLNG-Terminal (Export) | Ausbau fertig, zweitgrößte Anlage | Cheniere meldete Ende August 2026 die Fertigstellung des Ausbaus Stage 3 mit sieben kleineren Trains. Die zusätzliche Menge kommt genau in dem Halbjahr an den Markt, in dem Katar ausfällt. Aktuell: Stage 3 fertiggestellt, keine Störung gemeldet. Vorher: Nennkapazität 3,1 Mrd. Kubikfuß am Tag, über 25 Mio. Tonnen im Jahr am Standort. Zum Fertigstellungsdatum gibt es abweichende Angaben: Cheniere nennt den 28.08.2026, die EIA-Auswertung den 18.08.2026. | U.S. EIA via LNG Industry 16.09.2026, Cheniere via Offshore Energy 31.08.2026 |
| Plaquemines LNG, LouisianaLNG-Terminal (Export) | Hochlauf, Ausfuhr aufgestockt | Venture Globals Anlage am Mississippi läuft seit Dezember 2024 hoch. Das US-Energieministerium genehmigte am 14. März 2026 eine um 13 Prozent höhere Ausfuhr, ausdrücklich als Reaktion auf die Angebotslücke. Phase 2 ist im Bau. Aktuell: genehmigte Ausfuhr 3,85 Mrd. Kubikfuß am Tag seit 14.03.2026; im Februar 2026 rund 2 Mio. Tonnen verschifft. Vorher: Phase 1 mit 10 Mio. Tonnen im Jahr in Betrieb, Phase 2 mit weiteren 10 Mio. Tonnen im Bau. | US-Energieministerium via Reuters März 2026, Global Energy Monitor 17.09.2026 |
| Golden Pass LNG, TexasLNG-Terminal (Export) | neu am Netz, Katar in Texas | Das Gemeinschaftsprojekt von QatarEnergy und ExxonMobil begann am 30. März 2026 mit der Produktion und verlud am 22. April die erste Ladung. Der auffälligste Fall der Krise: derselbe Konzern verdient in Texas, während seine Anlage in Ras Laffan unter Force Majeure steht. Aktuell: erste Exportladung am 22.04.2026; erste zwei Trains laut EIA-Prognose mit 1,4 Mrd. Kubikfuß am Tag im Jahr 2026. Vorher: ausgelegt auf 18,1 Mio. Tonnen im Jahr, drei Trains. | Golden Pass LNG 30.03.2026, U.S. EIA Today in Energy |
| Jamal LNG, Sabetta (Russland)LNG-Terminal (Export) | läuft, EU-Verbot ab 2027 | Jamal LNG ist nicht sanktioniert und liefert weiter legal nach Europa. Im Januar 2026 gingen 23 von 25 Ladungen in EU-Häfen. Das EU-Importverbot für russisches LNG greift erst zum Januar 2027, bis dahin wird vorgezogen eingekauft. Aktuell: Januar 2026: 1,69 Mio. Tonnen, davon 92,6 Prozent in die EU, plus 8 Prozent gegenüber Vorjahr. Vorher: Nennkapazität 17,4 Mio. Tonnen im Jahr, vier Trains. Global Energy Monitor nennt für 2024 einen Export von 21,2 Mio. Tonnen und damit mehr als die Nennkapazität, ohne die Differenz zu erklären. | gCaptain 04.02.2026, Global Energy Monitor 17.09.2026, Barents Observer 25.08.2026 |
| Sachalin 2 LNG, Prigorodnoje (Russland)LNG-Terminal (Export) | läuft, US-Ausnahme bis Dezember | Sachalin 2 produziert normal und beliefert vor allem Japan. Das US-Finanzministerium verlängerte am 11. Juni 2026 die Ausnahmegenehmigung für japanische Käufe bis zum 18. Dezember 2026, ausdrücklich mit Verweis auf die Sperrung von Hormus. Aktuell: Produktion 2025: 10,3 Mio. Tonnen, plus 1 Prozent; Japan bezieht rund 3,6 bis 3,9 Mio. Tonnen im Jahr. Vorher: nominal 15,0 Mio. Tonnen im Jahr, in Betrieb sind zwei Trains mit zusammen 9,6 Mio. Tonnen. Läuft die Ausnahmegenehmigung im Dezember aus, fehlen Japan kurzfristig Mengen in einem bereits leergekauften Markt. | US-Finanzministerium via Oil & Gas Journal 12.06.2026, Interfax Januar 2026, Global Energy Monitor 17.09.2026 |
| Gladstone und Curtis Island LNG, QueenslandLNG-Terminal (Export) | Volllast, Exportquote geplant | Australien fährt seine Anlagen praktisch am Anschlag. Im August 2026 lag der Export bei 97,2 Prozent der nationalen Nennkapazität. Politisch droht Gegenwind, die Regierung plant eine Reservierung von Mengen für den Inlandsmarkt. Aktuell: August 2026: Australien insgesamt 7,10 Mio. Tonnen in 102 Ladungen; Queensland 1,95 Mio. Tonnen in 30 Ladungen. Vorher: Gladstone LNG allein 7,8 Mio. Tonnen im Jahr, Australien insgesamt 86,0 Mio. Tonnen im Jahr. Zur geplanten Inlandsreservierung von 20 Prozent liegt nur eine Meldungsüberschrift vor, Start und Geltungsbereich sind unbestätigt. | EnergyQuest August 2026, Global Energy Monitor 17.09.2026 |
| LNG-Terminal Wilhelmshaven 1 und 2LNG-Terminal (Import) | hohe Auslastung, Speicher leer | Wilhelmshaven ist Deutschlands wichtigster LNG-Einspeisepunkt und läuft mit zwei schwimmenden Einheiten. Zusammen mit Brunsbüttel speiste der Standort im ersten Quartal 2026 über 25 Terawattstunden ein, so viel wie nie zuvor in drei Monaten. Es reicht trotzdem nicht: die deutschen Speicher lagen im August so niedrig wie seit mindestens 15 Jahren nicht. Aktuell: Auslastung 2025 bei 80 bis 81 Prozent; deutsche Speicher am 31.08.2026 bei 53,3 Prozent. Vorher: zusammen bis 9 Mrd. Kubikmeter Netzeinspeisung im Jahr. Laut Systemanalyse der Fernleitungsnetzbetreiber decken alle deutschen LNG-Terminals an den kältesten Tagen zusammen nur rund 10 Prozent des Spitzenbedarfs. | Deutsche Energy Terminal 2026, ingenieur.de August 2026, Serbia Energy 06.09.2026 |
| LNG-Terminal BrunsbüttelLNG-Terminal (Import) | nahezu voll ausgelastet | Die schwimmende Einheit Höegh Gannet speist seit Frühjahr 2023 ein und ist das gleichmäßigste der staatlichen Terminals. 2024 lag die Auslastung über 80 Prozent, 2025 nahezu bei Volllast. Aktuell: keine Störung gemeldet (17.09.2026). Vorher: bis 4,0 Mrd. Kubikmeter Netzeinspeisung im Jahr. Die terminalscharfen Auslastungswerte stammen aus einer Auswertung vom März 2025, eine aktuellere Zahl für 2026 liegt nicht vor. | Deutsche Energy Terminal 2026, zfk 27.03.2025 |
| Gate-Terminal RotterdamLNG-Terminal (Import) | Ausbau auf 20 Mrd. Kubikmeter | Der größte LNG-Eingang Nordwesteuropas wird um einen vierten Tank erweitert. Die Kapazität soll von rund 16 auf 20 Mrd. Kubikmeter im Jahr steigen. Rotterdam nahm im Januar 2026 auch russische Jamal-Ladungen an. Aktuell: Erweiterung im Bau, keine Störung gemeldet. Vorher: derzeit 14,7 Mio. Tonnen im Jahr, das sind rund 16 Mrd. Kubikmeter. Ob die Erweiterung im dritten Quartal 2026 tatsächlich in Betrieb ging, ist nicht bestätigt. | Global Energy Monitor 17.09.2026, gCaptain 04.02.2026 |
| LNG-Terminal ŚwinoujścieLNG-Terminal (Import) | ausgebaut, fast voll ausgelastet | Polen hat die Kapazität zum Januar 2025 von 5 auf 8,3 Mrd. Kubikmeter im Jahr erhöht, die Auslastung lag danach nahe 90 Prozent. Der Großteil der Ladungen kommt aus den USA. Eine zweite polnische Einheit vor Danzig ist erst für Anfang 2028 geplant. Aktuell: Auslastung nahe 90 Prozent im Zwölfmonatszeitraum bis April 2025, für 2026 keine geprüfte Zahl. Vorher: Kapazität 8,3 Mrd. Kubikmeter im Jahr, zuvor 5 Mrd.. | Gas Outlook 08.05.2025, LNG Prime 10.02.2026 |
| Regasifizierung Barcelona und spanisches NetzLNG-Terminal (Import) | größtes Netz Europas, Reserve | Spanien hat die größte Regasifizierungskapazität Europas, ist über Pipelines aber nur schwach mit dem übrigen Kontinent verbunden. Barcelona ist die größte Einzelanlage. Im europäischen Vergleich laufen die spanischen Terminals weiter unterdurchschnittlich. Aktuell: El Musel lag im ersten Quartal 2026 bei 13,9 Prozent Auslastung, der EU-Durchschnitt bei 55 Prozent. Vorher: Barcelona allein 12,6 Mio. Tonnen im Jahr, sechs Tanks. Eine belastbare aktuelle Gesamtzahl für Spaniens Regasifizierungskapazität in Mrd. Kubikmetern liegt nicht vor. | Global Energy Monitor 17.09.2026, IEEFA European LNG Tracker Mai 2026, Enagás |
| Isle of Grain LNG, KentLNG-Terminal (Import) | erweitert, läuft im Krisenmodus | Das Terminal an der Themsemündung ist nach der Erweiterung eine der größten Importanlagen Europas. Großbritannien baut seine Regasifizierungskapazität aus, während die eigene Nordseeförderung wegbricht. Aktuell: keine Störung gemeldet; britische Kapazität 21,7 Mrd. Kubikmeter im Jahr, im Ausbau auf 27. Vorher: Basisanlage 14,3 Mio. Tonnen im Jahr, mit Erweiterung 23,0 Mio. Tonnen. Ob die Erweiterung vollständig in Betrieb ist, konnte für September 2026 nicht bestätigt werden. | Global Energy Monitor 17.09.2026, IEEFA Mai 2026 |
| LNG-Terminal RevithoussaLNG-Terminal (Import) | Südost-Eingang, Slots vergeben | Revithoussa vor Megara ist zusammen mit Alexandroupolis der Haupteingang für LNG nach Südosteuropa. Bulgargaz baut ab dem Gasjahr 2026/27 ein eigenes Angebot über die griechische Infrastruktur auf. Aktuell: keine Störung gemeldet; Griechenland verfügt insgesamt über 12,5 Mrd. Kubikmeter Regasifizierungskapazität. Vorher: Kapazität 5,1 Mio. Tonnen im Jahr, Speicher 370.000 Kubikmeter. Aktuelle Durchsatzzahlen für 2026 liegen nicht vor. | Global Energy Monitor 17.09.2026, Serbia Energy 06.09.2026, IEEFA Mai 2026 |
| LNG-Terminal Krk, OmišaljLNG-Terminal (Import) | Adria-Eingang, ausgebaut | Das schwimmende Terminal vor Omišalj wurde auf 6,1 Mrd. Kubikmeter im Jahr erweitert und nahm im August 2026 erstmals eine Ladung aus dem norwegischen Hammerfest an. Sein Wert hängt daran, ob das Gas nach Norden Richtung Ungarn weiterfließt. Aktuell: erste Ladung aus Hammerfest im August 2026; EU-Speicher am 31.08.2026 bei 65,4 Prozent nach rund 78 Prozent im Vorjahr. Vorher: Kapazität 6,1 Mrd. Kubikmeter im Jahr. Durchsatzzahlen für 2026 und die Aufteilung zwischen kroatischem Verbrauch und Weiterleitung liegen nicht belastbar vor. | Serbia Energy 06.09.2026, IEEFA Mai 2026 |
| Baku-Tiflis-Ceyhan-PipelinePipeline | läuft, Menge rückläufig | Die BTC bringt kaspisches Öl unter Umgehung von Hormus und Bosporus ans Mittelmeer und ist von der Krise nicht direkt betroffen. Trotzdem sinken die Mengen, weil das aserbaidschanische Förderaufkommen zurückgeht. Kasachisches Öl füllt die Leitung zunehmend auf. Aktuell: August 2026: 15,1 Mio. Barrel über die türkische Strecke, minus 9,5 Prozent gegenüber Juli. Vorher: Nennkapazität rund 1,2 Mio. Barrel am Tag, Länge 1.768 Kilometer. Angaben: Trend.az, 17.09.2026: 15,1 Mio. Barrel Transit im August, minus 9,5 Prozent; Reuters, Juli 2026: aserbaidschanische Exporte im ersten Halbjahr 12,7 Mio. Tonnen, minus 8,7 Prozent; Energieminister Bayraktar, 2026: rund 600.000 Barrel am Tag, rund 400.000 Barrel Kapazität liegen brach; AzerNews, 09.09.2026: kasachisches Öl über BTC in acht Monaten um 12 Prozent gestiegen. Die Zahlen sind nicht direkt vergleichbar: Trend.az zählt den Gesamttransit durch die Türkei, Reuters nur aserbaidschanisches Rohöl. | Trend.az 17.09. und 11.09.2026, AzerNews 09.09.2026, Reuters Juli 2026, Global Energy Monitor |
| ESPO-Abzweig Skoworodino nach DaqingPipeline | Landweg nach China | Der Abzweig führt über Mohe nach Daqing und liefert russisches Rohöl direkt nach China, ohne Hormus, ohne Malakka und ohne Tanker. Genau darum ist diese Verbindung für Peking strategisch aufgewertet. Aktuell: für 2026 liegt keine öffentlich belegte Tagesmenge vor. Vorher: Auslegungskapazität 600.000 Barrel am Tag. Für diese Leitung fehlt eine aktuelle, quellenbelegte Durchsatzzahl. Die Einordnung stützt sich auf die Auslegung und die Berichte zur wachsenden Rolle der Landrouten. | Transneft-Angaben via Wikipedia 17.09.2026, CREA Juli 2026 |
| Kasachstan-China-Ölpipeline (Atyrau, Atasu, Alaschankou)Pipeline | Landroute nach China, Ausbau | Die Leitung bringt kasachisches Rohöl über Land nach Westchina und umgeht damit Hormus und Malakka zugleich. Die Mengen wachsen langsam, Kasachstan hat aber einen Ausbau bis 2030 beschlossen. Aktuell: Januar bis August 2026: 13,1 Mio. Tonnen, plus 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vorher: Abschnitt Atasu nach Alaschankou im Juli 2026: 98.000 Tonnen, minus 18,3 Prozent gegenüber Vorjahr. Beide Werte sind nicht direkt vergleichbar: der erste gilt für das Gesamtsystem, der zweite für einen Abschnitt und einen Monat. | KazTransOil via Astana Times September 2026, Interfax 2026 |
Heizölpreis-Prognosen: Deutschland · Österreich · Schweiz · France · España · US Northeast
Schiffszahlen: IMF PortWatch (International Monetary Fund), von uns zu Wochenmitteln zusammengefasst. AIS-Daten unterschätzen den Verkehr, wenn Schiffe ihre Transponder abschalten. Mengen vor der Krise und Fahrtdauer: U.S. Energy Information Administration. Heizölpreise: EU Weekly Oil Bulletin, heizoel24.ch, NYSERDA. Gasspeicher: GIE AGSI+. Kartengrundlage: Natural Earth. Seewege schematisch nach Eurostat SeaRoute (EUPL-1.2). Pipelines schematisch.
Wir fragen dich 4 kurze Dinge - Szenario, Blockaden, Haushalt, Währung - und zeigen dir in 60 Sekunden, was dich die kommenden 12 Monate wirklich kosten.
Brent von heute bis zwölf Monate zurück, also bis vor die Krise, dazu die Ereignisse, die den Preis bewegt haben.
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Je mehr Wege gesperrt oder gestört sind, desto teurer und länger wird der Transport von Rohöl und Diesel nach Europa. Diese Mehrkosten landen erfahrungsgemäss mit einigen Wochen Verzögerung auf deiner Heizöl- und Tankrechnung, den Rechenweg dazu findest du in unserer Methodik zum Pass-Through-Effekt.
Zustand aller 65 Wege, Häfen und Pipelines in der Karte oben
Nach Drohnentreffern schaltete Saudi-Arabien die Leitung vorsorglich ab; Riad nennt den Irak als Startort, Bagdad bestätigte am 13.09. die Provinz Maysan, bekannt hat sich niemand.
CNN, 11.09.2026Laut Asharq Al-Awsat besetzten die Huthis den Bezirk Dhubab und die Insel Mayun (Perim) im Bab al-Mandab; eine formelle Sperrung der Meerenge gibt es nicht.
Asharq Al-Awsat, 09/2026Nach dem Rückzug regierungsnaher Kräfte übernahmen die Huthis die Inseln Groß- und Klein-Hanish nördlich der Meerenge.
Euronews, 14.09.2026Die Kanalbehörde reduzierte die täglichen Transits weiter auf 32, Panamax-Slots auf 23.
The Rio Times, 09/2026Saudi-Arabien will laut Berichten die Hälfte der Pipelinekapazität binnen Tagen und die volle Leistung binnen sechs Wochen wiederherstellen; Brent fiel auf rund 103 Dollar.
Trading Economics, 17.09.2026Vier Bereiche. Konkrete Hebel. Direkt umsetzbar.
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Was du wissen solltest, bevor du rechnest.
Die Ölmärkte 2026 sind so komplex wie nie zuvor. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten, OPEC+-Produktionspolitik, die Sanktionen gegen Russland und die Energiewende treffen auf eine Weltwirtschaft, die nach wie vor zu rund 30% auf flüssige Kohlenwasserstoffe angewiesen ist. Wer verstehen will, was der nächste Preis-Sprung für den eigenen Geldbeutel bedeutet, braucht drei Dinge: aktuelle Daten, länderspezifische Benchmarks und eine saubere Methodik. Genau das liefert der Global Oil Shock Calculator.
Die Methodik basiert auf vier Säulen: Erstens der Live-Brent-Preis über die Yahoo-Finance-API (mit Cache-Fallback). Zweitens länderspezifische Konsum-Profile aus EIA-, IEA- und Eurostat-Daten - Durchschnittsverbrauch an Sprit, Heizöl, Erdgas, Strom und Lebensmittel-Ausgaben pro Haushalt. Drittens kalibrierte Preis-Elastizitäten: wie stark reagiert der Endverbraucher-Preis je Sektor auf einen Brent-Preis-Sprung? Viertens die Blockade-Szenarien: Hormuz, Bab el-Mandeb, Suez - jede Route hat einen eigenen Risiko-Aufschlag, berechnet aus historischen Daten.
Öl ist kein isoliertes Produkt - es ist das Schmiermittel der gesamten Volkswirtschaft. Transporte, Kunststoffe, Dünger, Asphalt, Stromerzeugung, Heizung und indirekt fast alle Konsumgüter hängen am Ölpreis. Das OECD-Modell schätzt, dass ein dauerhafter 20%-Anstieg des Brent-Preises nach 6 bis 12 Monaten die allgemeine Verbraucher-Inflation um 0,3 bis 0,6 Prozentpunkte hebt. Für einen durchschnittlichen Haushalt im DACH-Raum bedeutet das Mehrkosten von 600 bis 1.800 Euro im Jahr - ohne dass das Haushaltseinkommen mitsteigt.
Rund ein Drittel des weltweit verschifften Öls passiert die Straße von Hormuz zwischen Iran und Oman. Eine Blockade oder auch nur eine ernsthafte Drohung treibt den Brent-Preis historisch um 15 bis 35% nach oben - selbst wenn physisch nichts unterbrochen wird. Ähnliches gilt für das Rote Meer (Bab el-Mandeb, Angriffe der Houthi-Miliz seit Ende 2023) und den Suez-Kanal. Der Rechner modelliert diese Szenarien explizit und zeigt dir den Zusatz-Effekt auf deine Haushaltskosten.
Der größte Effekt liegt meistens in der Kombination aus Mobilität (weniger Fahren oder Eco-Driving), Heizung (Thermostat-Absenkung, Dämmung, Wärmepumpe mittelfristig) und Strom (LED, effiziente Haushaltsgeräte, Stand-by-Killer). Typische Haushalte senken ihren Oil-Shock-Effekt um 20 bis 40% - ohne nennenswerten Komfort-Verlust. Die Tipps-Sektion oben zeigt dir die vier wirksamsten Hebel; unsere Tipps-Seite listet 100+ konkrete Maßnahmen mit Einspar-Potenzial und Amortisations-Zeit. Wie sich der Heizölpreis 2026 konkret entwickeln dürfte, zeigt unsere Heizölpreis-Prognose für Deutschland.
Der Rechner liefert eine Jahres-Schätzung auf Haushalts-Ebene, keine Einzelrechnung. Abweichungen von plus-minus 10 bis 20% sind durch individuelles Konsumverhalten normal. Quellen und Formeln werden offen dokumentiert - Transparenz ist der ganze Sinn des Tools. Keine Panikmache, keine Finanzberatung, keine getarnte Werbung. Einfach saubere Daten, klare Darstellung, und die Entscheidung bleibt bei dir.