Ölpreis heute · Brent und WTI

Ölpreis heute: Brent bei 102,61 Dollar am 3. Oktober 2026

Stand 3. Oktober 2026: Brent 102,61 USD/bbl (03.10.2026, 07:02 CEST) · WTI 91,26 USD/bbl (03.10.2026, 07:02 CEST, HeizOel24.ch) · Heizöl Ø Deutschland 164,13 €/100 L (−0,01 % zum Vortag)
Lage am 2. Oktober: Die G7 geben über die IEA 100 Mio. Barrel Öl und Diesel frei, verteilt auf vier Monate; der Diesel-Future fiel danach um 8 %. Am Vortag hatte Brent nach der unbestätigten Reuters-Meldung über einen chinesischen Kraftstoff-Exportstopp bei 102,31 $ geschlossen; Trump droht Iran („We blow them up or make a deal“), in Hormuz wurde erneut ein Tanker getroffen. Warum Diesel knapp bleibt

Archivierter Stand vom 05.10.2026. Die aktuelle Fassung mit den neuesten Zahlen steht unter Ölpreis heute, 03.10.2026: Brent 102,61 $, WTI 91,26 $.

Brent-Kurschart mit dem Stand vom 2. Oktober 2026

Brent kostete am Freitag, dem 2. Oktober 2026, um 13:14 Uhr 100,03 Dollar je Barrel, WTI 89,28 Dollar (HeizOel24.ch, Börsenwerte). Am Donnerstag hatte der Dezember-Kontrakt bei 102,31 Dollar geschlossen, 4,37 Prozent höher, nachdem Reuters gemeldet hatte, dass chinesische Raffinerien ihre Exporte von Raffinerieprodukten aussetzen; eine offizielle Bestätigung aus China gibt es nicht (Reuters via Dawn). Am Freitag gab der Preis nach, am Nachmittag fiel Brent zeitweise unter 99 Dollar (Trading Economics); die G7 haben beschlossen, über die Internationale Energieagentur (IEA) 100 Millionen Barrel freizugeben, sofort beginnend und über vier Monate verteilt, mit einem „substanziellen“ Dieselanteil in den ersten 20 Tagen (The Irish Times, 16:25 Uhr). Am Donnerstag wurde außerdem in der Straße von Hormuz ein weiterer Tanker getroffen (UKMTO via Asharq Al-Awsat). Seit dem 1. Oktober ist der Dezember-Kontrakt die Referenz. Diese Seite nennt den letzten Stand mit Uhrzeit, den Verlauf der Woche, die Gründe, die Termine bis Jahresende und was das für Heizöl, Diesel und Benzin bedeutet. Sie wird an Handelstagen aktualisiert; das Datum in der Statuszeile gilt.

1. Der letzte Stand, mit Uhrzeit

100,03 Dollar je Barrel Brent am Freitag, dem 2. Oktober, um 13:14 Uhr und 89,28 Dollar WTI nennt HeizOel24.ch in seinen Börsenwerten. Am Vortag war der Dezember-Kontrakt mit 102,31 Dollar aus dem Handel gegangen, 4,37 Prozent oder 4,28 Dollar höher (Reuters via Dawn). Die Anzeige weist −3,08 Prozent für Brent und −3,91 Prozent für WTI gegenüber der Vergleichsbasis des Anbieters aus; gegen den Börsenschluss vom 1. Oktober sind es bei Brent rund −2,2 Prozent (eigene Rechnung). Seit dem 1. Oktober gilt der Dezember-Kontrakt als Referenz; sein Abstand zum ausgelaufenen November-Kontrakt (98,03 gegen 103,53 Dollar am 30. September) ist Backwardation, der Markt ist knapp (Bloomberg via Rigzone).

DatumBrentQuelle
02.10.2026, 13:14 Uhr100,03 $ (Dezember)HeizOel24.ch, Börsenwerte
01.10.2026, Schluss102,31 $ Dezember (+4,37 %, +4,28 $)Reuters via Dawn
01.10.2026, 07:03 Uhr96,93 $ (Dezember)HeizOel24, Börsenwerte
30.09.2026, Schluss98,03 $ Dezember (+1,9 %) · 103,53 $ November (+0,9 %)Bloomberg via Rigzone
29.09.2026, Schluss102,59 $ (−2,69 $, −2,6 %)Reuters via The Nation, Bloomberg via Rigzone
28.09.2026, Schluss105,28 $ (+0,9 %)aus der Reuters-Tagesveränderung vom 29.09. zurückgerechnet; investingLive: rund 105 $, plus etwa 1 %
25.09.2026, Schluss104,32 $ (−2,14 %)EnergyNow
24.09.2026, Schluss106,60 $ (+3,4 %)Reuters via Investing.com
22.09.2026, 17:30 UTC99,97 $eigene API
vor einem Jahr68,94 $Fortune (24.09.)
31.03.2026 (Jahreshoch)118,35 $Wikipedia
01.07.2026 (Jahrestief)71,57 $Wikipedia

WTI schloss am 28. September bei 92,60 Dollar, am 29. bei 89,38 Dollar (−3,5 Prozent) und am 30. bei 90,42 Dollar (+1,2 Prozent), jeweils November-Kontrakt (Reuters via The Nation, Bloomberg via Rigzone); am 2. Oktober kostete er um 13:14 Uhr 89,28 Dollar (HeizOel24.ch). Der Abstand zu Brent lag zu dieser Uhrzeit bei 10,75 Dollar (eigene Rechnung aus beiden Kursen). Was die beiden Sorten unterscheidet, erklärt das Lexikon unter Brent und WTI.

2. Warum der Ölpreis so stark schwankt

Zwei Meldungen haben die letzten beiden Handelstage geprägt. Am Donnerstag, dem 1. Oktober, stieg der Dezember-Kontrakt um 4,37 Prozent auf 102,31 Dollar, nachdem Reuters gemeldet hatte, chinesische Raffinerien setzten die Ausfuhr von Raffinerieprodukten außer nach Hongkong und Macau „bis auf Weiteres“ aus; Quelle sind vier mit der Sache vertraute Personen, eine offizielle Bestätigung aus China gibt es nicht; als weiteren Treiber nennt Reuters den Bericht des Wall Street Journal über einen dritten US-Träger (Reuters via Dawn). Am Freitag, dem 2. Oktober, gab der Preis nach: Um 13:14 Uhr stand Brent bei 100,03 Dollar, am Nachmittag fiel er zeitweise unter 99 Dollar, nach der G7-Ankündigung, die Trading Economics als Grund nennt (HeizOel24.ch, Trading Economics). Die G7 haben beschlossen, über die IEA 100 Millionen Barrel freizugeben, sofort beginnend und über vier Monate verteilt, mit einem „substanziellen“ Dieselanteil in den ersten 20 Tagen (The Irish Times, 16:25 Uhr).

Dazu bleibt die Meerenge gefährlich. Am Donnerstag wurde nach Angaben der britischen UKMTO ein Tanker in der Straße von Hormuz von einem unbekannten Geschoss getroffen; an Bord brach ein Feuer aus, die Besatzung blieb unverletzt, ein Urheber wurde nicht genannt (Asharq Al-Awsat). Am 29. September waren zwei Schiffe getroffen worden (Gulf News). Am selben Tag drohte Iran: Chefunterhändler und Parlamentspräsident Ghalibaf sagte „In a region where we cannot sell oil, no one else will sell oil either; or if our security is not guaranteed, no infrastructure will remain safe“, und IRGC-Sprecher Mohebbi sagte „Any vessel attempting to pass through sustains damage, either we strike it, or it hits a mine“ (Times of Israel). Nach US-Darstellung ist die Meerenge unter Kontrolle, die IRGC bezeichnete sie dagegen als geschlossen und bestritt, dass sie offen sei; beide Darstellungen stammen von Konfliktparteien.

Trump sagte am 1. Oktober: „We have to make that decision: We blow them up or make a deal.“ Und: „It's gonna end very soon, one way or the other.“ Er ließ offen, die Bombardierung nach der Wahl am 3. November wieder aufzunehmen. Die Trägergruppe USS Theodore Roosevelt verließ am 27. September San Diego; ihre Ankunft im Arabischen Meer, wo bereits die USS George H.W. Bush und die USS George Washington stehen, wird für Ende Oktober bis Ende November erwartet; die Meldung nennt rund 9.000 Seeleute und Marines (Gulf News, 2. Oktober).

Die Vorwoche in Kürze: Am Montag, dem 28. September, stieg Brent nach Trumps Nein zu Irans Sieben-Tage-Plan um rund ein Prozent; der Aufschlag von zeitweise mehr als vier Dollar schmolz, weil Katar getrennte Gespräche ankündigte (investingLive, Reuters). Am Dienstag fiel der Preis um 2,6 Prozent auf 102,59 Dollar, weil Saudi-Arabien in Yanbu wieder Tanker belädt (Reuters via The Nation); am Mittwoch, dem letzten Handelstag des November-Kontrakts, stieg er um 0,9 Prozent auf 103,53 Dollar (Bloomberg via Rigzone). Die US-Antwort auf Irans Plan ging am 30. September über Katar in Teheran ein: Beide Seiten sind sich über die Schritte weitgehend einig, streiten aber über die Reihenfolge (Gulf News). Was der Stand der Gespräche für die Preise heißt, steht mit Szenarien unter Hormuz-Plan abgelehnt: Folgen für die Preise.

3. Was den Preis bremst und was ihn treibt

Nach den Daten von Kpler ist das Rohöl zurück, die Raffinerieprodukte bleiben weit darunter. Durch Hormuz liefen am 28. September 13,5 Millionen Barrel Rohöl am Tag, auf Vorkriegsniveau; Raffinerieprodukte kamen im Siebentageschnitt nur auf 677.000 Barrel am Tag, gegen 3,6 Millionen vor dem Krieg (Kpler via IBTimes, 1. Oktober). Rund 40 Prozent des Golf-Rohöls verlassen die Region inzwischen ohne Hormuz, vor dem Krieg waren es 17 Prozent (Kpler via IBTimes). Die Golf-Rohölexporte lagen im September bei 16,33 Millionen Barrel am Tag, dem höchsten Stand seit Kriegsbeginn Ende Februar (Februar: 19,51); Saudi-Arabien exportierte rund 5,4 Millionen nach 2,45 im August, Yanbu allein rund 2,65 Millionen (Kpler via Splash247, 30. September). Im Septembermittel liefen rund 9,72 Millionen Barrel am Tag durch Hormuz, das Tief lag im Juli bei 2,2 Millionen; Tageswert und Monatsmittel haben verschiedene Basen und lassen sich nicht gegeneinander rechnen.

Dazu kommt die Freigabe aus Reserven, die laut Trading Economics am Freitag den Preis gedrückt hat. Die G7 haben am 2. Oktober beschlossen, über die IEA 100 Millionen Barrel freizugeben, sofort beginnend und über vier Monate verteilt, mit einem „substanziellen“ Dieselanteil in den ersten 20 Tagen (The Irish Times, aktualisiert 16:25 Uhr; die vier Monate nannte laut Trading Economics Macron). Der europäische Diesel-Future fiel danach um 8 Prozent auf 1.337,75 Dollar je Tonne (The Irish Times, 16:25 Uhr; andere Quelle und anderer Zeitpunkt als der Gasöl-Wert von 13:14 Uhr weiter unten). Zuvor hatte die Zeitung einen Zwischenstand von fast 6 Prozent auf 1.364 Dollar je Tonne gemeldet und für die Zapfsäule rund acht Cent je Liter für möglich gehalten; diese Zahl gehört zum früheren Stand. Vorgeschichte: Die EU hatte einen französischen Vorschlag geprüft, 50 Millionen Barrel Diesel aus europäischen Beständen plus 50 Millionen Barrel Rohöl von IEA-Mitgliedern. Trump hatte von Europa „mindestens 100 Mio. Barrel Diesel“ verlangt und mit einem Exportverbot für US-Diesel gedroht; ob die Drohung nach dem G7-Beschluss weiter gilt, ist offen. Die EU-Kommission hatte geantwortet: „We fully reject a ban on diesel. A ban would not be beneficial to anyone. It would undermine our trust in the US as a reliable partner.“ Die sieben OPEC+-Kernländer treffen sich am Sonntag, dem 4. Oktober; laut zwei Delegierten gegenüber Bloomberg bleiben die November-Mengen wohl unverändert (investingLive nach Bloomberg). Die EIA rechnet in ihrem Basispfad mit 90,66 Dollar im vierten Quartal 2026 und 73,74 Dollar im Jahresschnitt 2027 (STEO, 9. September). Mehr dazu unter Ölpreis-Prognose 2027.

Auf der treibenden Seite stehen vor allem Diesel und andere Produkte. Die Raffinerieläufe im Nahen Osten lagen im August bei rund 7,3 Millionen Barrel am Tag gegen 9,9 Millionen im Februar; eine volle Rückkehr sieht der Bericht nicht vor dem zweiten Quartal 2027 (Kpler via IBTimes, 1. Oktober). Die US-Destillatlager sanken in der Woche zum 25. September um 2,25 auf 105,2 Millionen Barrel, 14 Prozent unter dem Fünfjahresmittel (EIA, 30. September; OilPrice). Laut dem EU-Ölbulletin kostete Diesel am Montag, dem 28. September, im EU-Schnitt 2,24 Euro je Liter, ein Rekord, in Deutschland 2,44, in Belgien 2,43, in Frankreich 2,37 und in Italien 2,35 Euro; im Februar waren es 1,59 Euro (Euronews, 1. Oktober; die Preise stammen vom 28. September, also aus der Zeit vor dem Tankrabatt, und sind mit den Werten vom 1. Oktober weiter unten nicht vergleichbar). Russland hat sein Dieselexportverbot für Produzenten bis zum 31. Oktober verlängert, für Nicht-Produzenten bis Januar; Benzin ist bis Januar vollständig gesperrt, Kerosin bis November, begründet mit der Inlandsversorgung in der Erntesaison und Engpässen nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerien (The Moscow Times, 30. September). Dazu kommen die China-Meldung und der Tankertreffer vom 1. Oktober, siehe oben. Warum Diesel stärker steigt als Rohöl, steht unter Dieselknappheit Winter 2026/27.

4. Termine bis Jahresende, die Ölpreis und Spritpreise betreffen

Bis Jahresende stehen diese belegten Termine an. Was an ihnen entschieden wird, steht nicht fest, und wie der Ölpreis darauf reagiert, sagen wir nicht voraus.

DatumWasQuelle
ab 02.10.2026G7-Freigabe von 100 Mio. Barrel über die IEA, über vier Monate verteilt, einem substanziellen Dieselanteil in den ersten 20 TagenThe Irish Times
04.10.2026 (Sonntag)Treffen der sieben OPEC+-Kernländer; laut zwei Delegierten gegenüber Bloomberg bleiben die November-Mengen wohl unverändertinvestingLive nach Bloomberg
06.10.2026, 11 Uhr Central TimeGebotsfrist für den Tausch von bis zu 40 Mio. Barrel aus der US-Reserve, Lieferung im November und Dezember; Teil der 172 Mio. Barrel innerhalb der IEA-Freigabe von 400 Mio. BarrelUS-Energieministerium
31.10.2026Das russische Dieselexportverbot für Produzenten gilt bis zu diesem Tag (am 30.09. verlängert); für Nicht-Produzenten gilt es bis JanuarThe Moscow Times
01.11.2026Speicherziel in Deutschland: 80 % je AnlageBundesnetzagentur (Gasspeicherfüllstandsverordnung)
03.11.2026US-Kongresswahlen; Trump ließ offen, danach die Bombardierung wieder aufzunehmen; die Ankunft des dritten Flugzeugträgers im Arabischen Meer wird für Ende Oktober bis Ende November erwartetGulf News
November bis Anfang DezemberKatars LNG-Absagen laufen: Pakistan und Bangladesch (und ein indischer Käufer) bis November, Edison bis Anfang DezemberThe National
31.12.2026Ende des Tankrabatts in DeutschlandBundesrat

5. Was der Ölpreis für Heizöl, Diesel und Benzin heißt

Heizöl folgt Brent mit einigen Tagen Verzögerung und über den Umweg Gasöl: In Deutschland kostete es am 2. Oktober um 12:24 Uhr 164,57 Euro je 100 Liter (HeizOel24, −2,41 Prozent zum Vortag), in Österreich 184,05 Euro (HeizOel24.at, −0,01 Prozent), in der Schweiz 162,59 Franken (HeizOel24.ch, −3,28 Prozent); in Frankreich lag der Landesdurchschnitt am 1. Oktober bei 1 849 Euro je 1 000 Liter ordinaire und 1 868 Euro supérieur (prixfioul.fr, 17:39 Uhr), in Spanien kostete Gasóleo C 1,722 Euro je Liter (Geoportal MITECO via calienteybarato.com). Als Faustregel unserer Methodik (159 Liter je Barrel, 1,14 Dollar je Euro) entsprechen zehn Dollar je Barrel rund 5,5 Cent je Liter vor Steuern. Gasöl, der Vorläufer des Heizölpreises, notierte um 13:14 Uhr bei 1.385 Dollar je Tonne, 4,33 Prozent unter dem Vortag (HeizOel24.ch). Die Tagesseiten: Heizölpreis heute Deutschland, Heizölpreis heute Österreich.

An der Zapfsäule ist der Ölpreis nur ein Teil. Seit dem 1. Oktober senkt der Tankrabatt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent, mit Mehrwertsteuer bis zu 16,7 Cent je Liter; für Heizöl gilt er nicht. Am ersten Tag meldete die dpa bis 11:45 Uhr im Schnitt 2,052 Euro für E10 und 2,197 Euro für Diesel, nach Tagesschnitten von 2,242 und 2,390 Euro am Mittwoch; der ADAC sah um 12:15 Uhr je nach Sorte 14 bis 15 Cent weniger als am Vortag, Kartellamtschef Mundt seit null Uhr rund 18 Cent (dpa via finanzen.at, 1. Oktober). Eine Auswertung von benzin.jetzt für 431 Tankstellen bis 11 Uhr kam auf 12,7 Cent bei E10 und 13,3 Cent bei Diesel, rechnerisch wären 16,7 Cent möglich (Kurier-Verlag nach dpa, 2. Oktober). Die Messungen haben verschiedene Basen, wir mitteln sie nicht.

Was 90, 100 oder 110 Dollar Brent für deinen Haushalt bedeuten, rechnest du in einer Minute aus.

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6. Häufige Fragen zum Ölpreis heute

Wie hoch ist der Ölpreis heute?
Am 2. Oktober 2026 um 13:14 Uhr kostete Brent 100,03 Dollar je Barrel (Dezember-Kontrakt) und WTI 89,28 Dollar (HeizOel24.ch, Börsenwerte). Am Vortag hatte der Dezember-Kontrakt bei 102,31 Dollar geschlossen (Reuters via Dawn); am Nachmittag fiel Brent zeitweise unter 99 Dollar, nach der G7-Ankündigung zur Reservenfreigabe (Trading Economics). Den jeweils neuesten Stand nennt die Statuszeile oben.
Warum stieg der Ölpreis am 1. Oktober?
Der Dezember-Kontrakt schloss mit 102,31 Dollar um 4,37 Prozent höher. Als Auslöser nannte Reuters die Meldung, chinesische Raffinerien setzten die Ausfuhr von Raffinerieprodukten außer nach Hongkong und Macau aus; Quelle sind vier Insider, eine offizielle Bestätigung gibt es nicht. Laut Reuters trieb außerdem der Bericht des Wall Street Journal über einen dritten US-Träger den Preis (Reuters via Dawn). Am selben Tag wurde in der Straße von Hormuz ein Tanker von einem unbekannten Geschoss getroffen (UKMTO via Asharq Al-Awsat).
Wie hat sich der Ölpreis in dieser Woche entwickelt?
Brent November: 105,28 Dollar am 28. September, 102,59 Dollar am 29., 103,53 Dollar am 30. (letzter Handelstag). Brent Dezember: 98,03 Dollar am 30. September, 102,31 Dollar am 1. Oktober, 100,03 Dollar am 2. Oktober um 13:14 Uhr. Die beiden Kontrakte bilden keine gemeinsame Reihe (Reuters via The Nation, Bloomberg via Rigzone, Reuters via Dawn, HeizOel24.ch).
Was hat die US-Antwort an Iran gebracht?
Sie ging am 30. September über Katar in Teheran ein. Nach Gulf News sind sich beide Seiten über die nötigen Schritte weitgehend einig, streiten aber über die Reihenfolge. Trump sagte am 1. Oktober: „We blow them up or make a deal“ und „It's gonna end very soon, one way or the other“; er ließ offen, die Bombardierung nach der Wahl am 3. November wieder aufzunehmen (Gulf News). Eine Einigung liegt bisher nicht vor.
Wo stand der Ölpreis vor einem Jahr?
Bei 68,94 Dollar je Barrel Brent (Fortune, Vergleichswert vom 24. September 2026). Der Preis liegt damit rund 45 Prozent darüber (eigene Rechnung).
Warum ist WTI billiger als Brent?
Am 2. Oktober um 13:14 Uhr kostete WTI 89,28 Dollar, Brent 100,03 Dollar (HeizOel24.ch). US-Rohöl muss nicht durch Hormuz und steht in einem versorgten Markt. Einzelheiten im Lexikon unter Brent und WTI.
Was bedeutet der Ölpreis für meinen Heizölpreis?
Zehn Dollar je Barrel sind nach unserer Faustregel rund 5,5 Cent je Liter vor Steuern; Heizöl folgt mit einigen Tagen Verzögerung. Am 2. Oktober 2026 kostete Heizöl in Deutschland 164,57 Euro je 100 Liter, 2,41 Prozent weniger als am Vortag (HeizOel24, 12:24 Uhr).

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