Reifen sind nicht gleich Reifen. Der Rollwiderstand unterscheidet sich zwischen A und C um bis zu 7,5 %. Das klingt gering, ist aber über ein Auto-Leben verteilt beträchtlich. Beim nächsten Reifenkauf sparst du einfach, indem du auf das EU-Reifenlabel Klasse A achtest.
Schritt für Schritt
Der Rollwiderstand beschreibt, wie viel Kraft der Reifen beim Abrollen benötigt. Reifenhersteller erreichen niedrigere Werte durch spezielle Gummimischungen und Profil-Geometrie. Ein Reifen mit Klasse A (niedrig) benötigt weniger Motorkraft als Klasse C (hoch). Das EU-Reifenlabel zeigt diese Effizienz auf einer Skala A–G. Mit Klasse A sparst du über die Lebensdauer eines Reifen-Satzes (40.000–60.000 km) oft 100–150 €.
Schritt für Schritt
- EU-Reifenlabel lesenJeder neue Reifen trägt ein EU-Label. Die Rollwiderstand-Klasse ist oben rechts (A–G). Achte auf A, B oder C, D aufwärts ist weniger wirtschaftlich.
- Preisvergleich Klasse A vs. CKlasse-A-Reifen kosten oft 5–10 € mehr pro Reifen, sparen aber über 50.000 km deutlich. Berechne: +40 € Kaufpreis vs. 120 € Spritkosten-Ersparnis.
- Saison-Reifen checkenWinter- und Sommerreifen separat kaufen erlaubt, beide auf Klasse A zu wählen. Ganzjahresreifen bieten oft Kompromisse, Klasse B ist typisch.
- Alte Reifen prüfenFalls du noch ältere Reifen hast (vor 2012), kann deren Rollwiderstand deutlich höher sein. Ein Reifenwechsel auf moderne Klasse-A-Reifen zahlt sich aus.
- Hersteller und Tests vergleichenStiftung Warentest und ADAC testen regelmäßig Reifen. Schau dort, welche Klasse-A-Reifen in Sicherheit und Verschleiß vorne liegen, bevor du kaufst.