Rollläden und Jalousien sind dein einfachstes Isolations-Tool. Wenn du sie nachts schließt, entsteht ein isolierender Luftfilm vor deinem Fenster. Das reduziert den Wärmestrom deutlich, und es funktioniert sofort, ohne dass du etwas kaufen musst (wenn du bereits Rollläden hast).
Schritt für Schritt
Fenster verlieren Wärme durch zwei Mechanismen: Wärmeleitung durch das Glas und Strahlung von innen nach außen. Wenn ein Rollladen geschlossen ist, entsteht ein Luftraum (ca. 2–4 cm) zwischen Glas und Rollladen. Diese Luft ist ein schlechter Wärmeleiter, sie wirkt wie eine zusätzliche Isolationsschicht. Dazu kann der Rollladen (besonders wenn er Metallische Rückseite hat) Wärmestrahlung reflektieren. Zusammen ergibt das einen U-Wert-Verbesserung von 20–30 %.
Schritt für Schritt
- Rollläden-Betrieb checkenTeste deine vorhandenen Rollläden: fahren sie problemlos hoch und runter? Sind Dichtungen noch intakt oder bröckelnd? Wenn Rollläden stark beschädigt sind, lohnt sich Reparatur oder Ersatz vor Heizperiode.
- Nacht-Routine etablierenLeg dir eine Gewohnheit zu: nach Sonnenuntergang (ca. 17–18 Uhr im Winter) fahre alle Rollläden herunter. Das sollte deine neue Norm sein, nicht die Ausnahme. Tipp: Stell dir einen Handy-Alarm auf 17:30 Uhr.
- Morgendliche Lüftung nutzenFrüh morgens, bevor du die Rollläden öffnest, lüfte 5–10 Minuten bei geschlossenem Rollladen. Das Kondenswasser, das sich nachts am Fenster bildet, lüftest du so ab, bevor die Luft Schimmel-Bedingungen schafft.
- Dichtungen regelmäßig kontrollieren1× im Jahr (Sommer) schau dir die Rollläden-Führungen an: sitzen Bürsten und Dichtungen noch? Tausch sie aus, wenn sie locker oder abgenutzt sind. Das verbessert die Isolationswirkung um 5 %.
- Elektronische Steuerung erwägenWenn du oft vergisst, die Rollläden zu schließen, lohnt sich eine einfache Zeitschaltuhr (ca. 30 €) oder ein Smart-Home-System. Das schließt die Rollläden automatisch um eine Zeit, die du festlegst.