Strom

LED statt Halogen: 85 Prozent weniger Strom

LED-Glühbirne mit warmem Filament-Glow im Dunkel, illustrative Darstellung der Tip-Kategorie Strom

Eine 7-Watt-LED ersetzt eine 60-Watt-Halogen bei gleicher Helligkeit.

3-6 € pro Woche 5 min Aktualisiert 2026-04-22

Inhalt

  1. So geht es
  2. Häufige Fehler
  3. Unterm Strich

Halogenlampen sind Stromfresser, jede einzelne verbraucht für ihr Licht etwa 10-mal mehr Energie als eine moderne LED. Du wechselst deine Lampen an 1-2 Abenden und sparst danach jeden Monat locker 30-50 € bei der Stromrechnung. LED-Lampen halten auch 15 Jahre statt 2 Jahre.

Schritt für Schritt

Halogenlampen heizen Metall-Drähte so sehr auf, dass sie leuchten, massive Energieverschwendung. LEDs nutzen Halbleiter, die Licht direkt erzeugen, fast ohne Wärmeverlust. Eine 50-Watt-Halogenlampe ersetzt du 1:1 durch eine 5-Watt-LED. Das ist physikalisch möglich, weil die Lichterzeugung effizienter ist. Dimmbare LEDs kosten etwas mehr, aber die Investition spart sich in unter 2 Jahren.

Quelle: Stiftung Warentest LED-Test, hochwertige LED brauchen 80-90 % weniger Strom als Halogen

Schritt für Schritt

  1. Alte Lampentypen notierenSchau dir deine Lampen an, meist steht auf dem Sockel die Wattleistung (z. B. 50 W). Merke dir die Sockelart (E27 für große Fassungen, E14 für kleine Kerzen, GU10 für Spots, G9 für Stiftsockel).
  2. Passende LEDs kaufenIm Baumarkt oder Online suchst du nach „LED 50W-Ersatz E27“ oder nutzt einfach die Sockelart. LED-Hersteller haben umgerechnet, eine 50-W-Halogen entspricht einer ~6W LED mit ähnlicher Helligkeit (900 Lumen).
  3. Lampen tauschen (Licht ausschalten!)Schalte das Licht aus, warte 1 Minute, dass die Halogenlampe abkühlt, schraube die alte raus, schraube die LED rein. Fertig.
  4. 4. Licht anschalten und prüfenLED-Licht fühlt sich anfangs anders an, modernes LED-Licht ist oft kühler (4.000 K), wirkt heller. Du kannst auch warmwhite-LEDs (2.700 K) kaufen, wenn dir das klassische Glühlampen-Gelb lieber ist.
  5. 5. Dimmbare Leuchten? Dimm-LEDs kaufenNicht jede LED dimmbar ist. Auf der Packung steht „dimmbar“ oder „dimmable“. Sie kosten 50 % mehr, aber da wo du dimmen willst (Wohnzimmer), lohnt sich der Aufpreis.

Beispiel-Rechnung

Vorher: Beispiel 4er-WG, 12 Halogenspots à 50 W in Küche + Flur = 600 W. Bei 4 Std/Tag: 600 W × 4 h × 30 Tage = 72 kWh/Monat = 18 € (bei 0,25 €/kWh).
Nachher: Mit LED-Spots à 5 W (gleich hell): 60 W × 4 h × 30 Tage = 7,2 kWh/Monat = 1,80 €, Ersparnis 16 € pro Monat = 192 € pro Jahr.

Wie viel sparst DU mit LED statt Halogen?

Schlüsselwörter und Kontext

Dieser Tipp richtet sich an Haushalte, die ihren Energie- und Lebenshaltungskosten-Verbrauch konkret senken wollen. Er ergänzt die anderen Maßnahmen in derselben Kategorie und wird am wirksamsten in Kombination umgesetzt.

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Häufige Fragen

Ist LED-Licht schädlich für die Augen?
Nein, modernes LED-Licht ist genauso sicher wie Glühlampen. Hochwertige LEDs (z. B. von Philips, Osram) haben integrierte Blaulicht-Filter. Der alte Mythos stammt von frühen, billigen Noname-LEDs.
Kann ich alte LED-Lampen recyceln?
Ja, LEDs gehören zum Elektroschrott und werden kostenlos in Wertstoffhöfen oder beim Elektrofachhandel angenommen. Manche Baumärkte nehmen alte Lampen sogar beim Kauf neuer zurück.
Warum ist eine 10-W-LED teurer als eine 10-W-Halogenlampe?
LED-Lampen haben teurere elektronische Komponenten (Treiber, Hitzemanagement). Aber nach 3 Monaten Betrieb hast du die Mehrkosten durch Stromersparnisse wieder eingespart, dann wird's reines Plus.
Wie kombiniere ich diesen Tipp mit anderen?
Wirkungen addieren sich: je mehr Tipps umgesetzt, desto höher die Ersparnis bis zu einer Obergrenze.

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