Viele Menschen stellen ihren Kühlschrank viel zu kalt ein, 4 °C statt empfohlen 7 °C. Jeder Grad zu kalt kostet 6 % mehr Strom. Bei einer Jahresrechnung von 100 € für Kühlschrank heißt das: falsche Temperatur = 18 € Verschwendung.
Schritt für Schritt
Kühlschränke haben einen Thermostaten der die Temperatur mit einem Kältemittel reguliert. Je kälter du einstellst, desto länger läuft der Kompressor (der Motor) pro Tag, mehr Strom. Die Physik: Temperatur-Differenz zur Umgebung × Laufzeit = Energiebedarf. 7 °C ist völlig ausreichend für die meisten Lebensmittel (Fleisch hält genauso lange). -18 °C im Gefrierschrank ist Pflicht (Legionellen-Schutz). Dazwischen: 7-8 °C oben reicht.
Schritt für Schritt
- 1. Thermometer kaufen (digital, ~5 €)Im Baumarkt oder Supermarkt ein kleines digitales Thermometer mit Magnet. Das stellst du in die Mitte des Kühlschranks (nicht direkt an die Rückwand, wo es kälter ist).
- 2. 24 Stunden wartenThermometer rein, Kühl-Tür zu, mindestens 24 Stunden warten bis die Temperatur stabil ist. Dann ablesen.
- 3. Steller-Rad drehen bis 7 °C erreichtAn der Innenseite des Kühlschranks (oft hinten) sitzt ein Einstellrad mit Zahlen 1-5 oder -/0/+. Probier aus: wenn's 8 °C zeigt, einen Klick kälter. Immer 24 h warten vor neuem Versuch.
- 4. Gefrierschrank: -18 °C ist StandardIm Gefrierfach darf's ruhig -18 °C sein (Legionellen-Hemmung). Wenn dein Kombi-Gerät eine separate Temperatur für unten hat, auf -18 °C stellen.
- 5. Einmal pro Saison prüfenIm Sommer kann's wärmer werden (Umgebungstemperatur höher), im Winter kälter. 1-2x pro Jahr Thermometer rein und checken, kostet 30 Sekunden.